Worte‘, gar Ausdrücke, zumal der Achtsamkeit  namentlich: MiLoT Ha-KeSeM מילות הקסם

Referenz vor und zu noch einem wichtigen Geheimnis von Sprache(n)/Semiotik - gleich gar G'ttes

ק־ס־םCharme, gar ‚Herzen‘ gewinnender ‚Zauber‘. quf/kof-samech-memweitaus eher tragende, denn überflüssige Bedürfnisse des und der Menschen haben Ausdrücke מילות galten und gelten indessen – nicht nur angesichts des kaiserlichen Werdens-Turms ihrer semiotischen Änderung immer wieder als aussterbend bis völlig heruntergekommen und hohl, respektive doch als beziehungsrelevant höflich, oder immerhin Innen-draußen höfisch üblich.

Burgführerin mit jederzeit um Rat befragbarem Todesvogel auf der/jedes Menschen Schulter.

Direkt über der Notwendigkeiten-Halle und gleich unter dem wichtigsten und größten Saal des ganzen Hochschlosses gelegen, die ganze Länge und Breite des Bedürfnisflügels der Achtsamkeiten bedeckend, bis ausmachend, ‚zwischen‘ Burghof, Verhalten, Werden und Erfahrung/en, über der Antreibe Bastion.

 

 

 

 

 

 

 

zum Grösseren

[Die Fensterreihe unter den spitzbogigen, auch beider Türme, betreffend]

zum doch etwas  'kleiberen'

 

[Innen, burghofseitig änderte sich, für diese heute gut gesicherte Schatzkammer,

 

,   auch die Position der Türe, gar zum jetzigen Portal der, einst wesentlich flächengrößeren, Schlossküche unterm Grafensaal, bis in des Vorfindlichen Verhalten hinein/hinüber]

Die ups ehemalige Schlossküche dieser  wurde ,gegenüber ihrem dritten Neubau Mitte  des 19. Jahrhunderts, bekanntlich erheblich verkleinert (sowie wirksamer / anders organisiert), und dieser größte Teil, unter ‚dem Grafensaal‘ zur Ausstellungshalle mit ‚Schatzkammer‘ und entsprechenden klimatischen bis Sicherheitsausstattungen umgestaltet.

 

 

 

 

 

 

 

   

 [‚Aussen‘ hinter der ‚mittleren‘ der Fensterreihen auf Burghofhöhe, unterm Grafensaal und seinen Türmen]

מִילָה

nf. word, expression, logo, term

nf. circumcision (comp. Abraham)

 

Das, wenn auch zu häufig allein auf seine eine Seite als ‚Wort‘ reduzierte, hebräische /dawar/ דבר damit also die gemeinte ‚Sache‘ / der genannte ‚Gegenstand‘ gehört zwar ebenfalls, doch eben nicht allein, zu den Bedeutungsreichweitenhöfen einer jeden Äußerung gar  Ausdrücklichem, bis zumindest Eindrücklichem.    

 

 [/milot/ מילות – der oben balkon- bis terrassenartige ‚Altan‘ des, immerhin derart eindrücklichen Bischofsturms, dass er ins heutige Silhouetten-Wappen  der ehemaligen ‘zollerischen’ Residenzstadt Hechingen unter der Burg aufgenommen, drückt hier nämlich mehr/anderes, als immerhin Worte, aus]

 

 []

  [‚Innen‘, gar nicht so selten, von/durch Marktstände(n verstellt bis) inflationiert]  [Und nach ‚außen‘ bekanntlich kaum weniger heftig ausfgebeult]

 

áL÷ Hi. aufmerksam hinhören (auf: ìàÆ oder ìÀ)

áLÆ÷Æ Aufmerksamkeit /keschew/

מק laugh

ספד klagen, (be)trauern

 

 [Wichtiger Ausdruck – gar (auch) von ‚Innerlichkeit/en‘ – können alle semiotischenZeichen‘/Symbole, namentlich etwa Kleider und Gesten (längst nicht auf verbalsprachliche beschränkt) werden, und sein. – In dem einst als Küche eingerichteten Räumen, des hier analog verwendeten Baudenkmals, ist ja schon länger ‚s/eine  Schatzkammer‘ untergebracht]

 

 Worte also nicht nur, oder erst damit mehr oder minder zutreffend repräsentiert ausdrückbares, Verhalten selbst und gerade solche der Achtsamkeit,

sind immerhin manchmal sogar (wenigstens kleine, bis erhebliche – doch kaum allein hinreichende) Taten, sogar mehr oder minder aufmerksame;  [Promot scheitern Versuchungen Sprache/n zu begrenzen / verbieten – entsprechend heftig]

sind jedoch auch geeignet den/die Andere/n bis sich selbst, gar erheblich, und in vielerlei Hinsichten, zu stärken, bis zu missachten, zu verletzen und zu manipulieren. – Immerhin beleidigt zu viel Höflichkeit (gar im Unterschied zu falscher Entschleunigung / ‚Entschuldigung‘) niemanden, und erzwingt nichts.  [Zumal, durch erhöhte Respektsdistanz qualifizierte (doch auch bloß/immerhin ‚brave‘), Artigkeitnicht einmal verpflichtet / bewirkt auf Beleidigt-sein / Empörung zu verzichten]

Durchaus im Widerspruch zu Menschen entblößen(d denütigen) s/wollenden ‚Sei-spontan‘-Paradoxien, zumal ‚intuitiv daherkommender Authentitizitätsforderung‘ ist bis wird, auch aufgesetzte, konzentrierte, bemühte – eben keineswegs willkürliche, sondern errungene, und insofern ‚beherrschte‘ (bis inklusive daher, äh drunten, als ‚oberflächliche‘ / ‚äußerliche‘ zu diffamieren versuchte/‚nötige‘) Höflichkeit, ähnlich wie auch nicht immer (oder nur weil jemand diese selbst nicht bemerkt bzw. so empfindet) ‚mühelose‘ Achtsam- und Aufmerksamkeiten, dennoch bis deswegen eine ‚echte‘ und ‚richtige‘. Noch nicht einmalStrategeme der List‘ anzuwenden ist notwendigerweise (auch und gerade explizit apostolisch/griechisch zitiert) verwerflich: So läßt es sich etwa keineswegs verbieten, den/die Anderen für das zu loben, was sie an einem nicht mögen, etc.pp.

 

[Abbs. Ansicht/Zeichnung vom Hof her --- Pferderevereitrenzenpaar/e]

Fjn bfößeres und ein etwas kleines Pferd mit Reiterin im Kleid Damenstattel Reverenz beider Pferde  Pferd, Hengst /sus/  סוסה Stute /susah/

Worte bzw. Formen, insbesondere konzeptionellen und emotionalen Denkens, vermitteln Gar goldener Früchte Inhalte vermittelt durch silberne Grammatikgespinstedurchaus – womöglich sogar inhaltlich/substanziell/essbar Gold aus immerhin Silber‘ wickelnd zwischen Bedürfnissen drunten und Taten zumal ‚draußen‘ respektive Unterlassungen oder Verfehlungen, auch, selbst und gerade liebevoller Achtsam- bzw. der Aufmerksamkeit/en überhaupt.

Nein, nicht einmal drüben des höchsten Sinn-Turmes am basalsten ausgebeulte Gefahren, vor allem drohender Beliebigkeit und Verfügbarkeiten, ihres - der jeweiligen Worte bis Gesten, eben als und da leere, doch eingeführte und verwendet werdende Formen –inflationären, masslosen Gebrauchs – namentlich befördert vpn, gar erzieherischen, Höflichkeits-Trainingseinübungen ständiger bis verselbstverständlichter Verwendung solcher Zeichen verschwinden; auf Seiten der siesendenden/Verwendenden, durch ihres Charms oder Ungeschicks – von dessen, gar mit Ehrlichkeit verwechselten/vermischten, Spontanitäten und Authentizitäten (senderseitig) allerdings (empfängerseitig) recht bis (gar erstaunlicherweise) ganzunabhängig möglichen bis nötigen – hBetrachtung und Bewertung durch die Behavioreme/Verhaltensweisen wahrnehmenden Rezipienten.

Diese Leute sind, zumal falls sie Macht über, oder wenigstens Einfluss auf, insofern ‚ihre‘ sendenden Gegenüber haben nzw. s/wollen, sogar für Schmeicheleien – und nicht etwa nur harten Argumenten, oder angemessenen Respektsbezeugungen bis artigem Bitten gegenüber – empfangsbereit (und zwar, im Unterschied zu so manch vorherrschendem Verständnis von ‚empfänglich‘, ohne, dass mit solch ausgeübterer Wahrnehmungssensitivität bereits etwas über der Affizierung Wirkungsrichtung/Deutung, Bewertung und die Reaktion darauf predeterminiert oder entschieden).

 

Dazu, und gar etwas zur Ermunterung jener, die mit und in Worten und/oder . Gesten weniger eleagnt wirken (können und/oder/aber wollen), gehört komplementär vervollständigend auch Matthias Claudius:

«Lerne gerne von andern, und wo von Weisheit, Menschenglück, Licht, Tugend etc. geredet wird, da höre fleißig zu.

Doch traue nicht flugs und allerdings, denn

die Wolken haben nicht alle Wasser, und es gibt mancherlei Weise.

 Sie meinen auch, dass sie die Sache hätten, wenn sie davon reden können und davon reden.
Das ist aber nicht so. Man hat darum die Sache nicht, dass man davon reden kann und davon redet.
 Worte sind nur Worte, und wo sie sogar leicht und behände dahinfahren, da sei auf deiner Hut,  [Was viele wollen sind brave Reverenz/Referenzen, bis dienstbare Gefolgschaft, was sie geboten …]

 denn die Pferde, die den Wagen mit Gütern hinter sich haben, gehen langsameren Schrittes.»

 

 [Goldenes Evangelium immerhin zu San Marco in Venedig ‚urschriftlich‘ gelagert] Um exemplarisch nur einen prominennten Begriff des (gerade/immerhin nicht einmal ‚synoptischen‘) johanäischen Evangeliumsprologs aufzugreifen/zu entblößen: ‚Am Anfang war das Wort, und das Wort …‘ griechisch steht da bekanntlich jeweils λόγος /logos/ geschrieben – was sowohl ‚Wort‘ als auch, zumindest ‚logisch-vernünftiges Denken‘ repräsentiert/bedeutet; also den gezeigten Unterschied des Dichtes eindrücklich kontrastklar zum Ausdruck bringen kann.  [Zu der ‚Zeitenwende‘ wurde übrigens – wohl wo? – alltäglich weniger griechisch als iwrit und seltener aramäisch gebraucht] ‚Zurückversetzt‘ in/auf Hebräisch, würde dagegen wohl der semitische Ausdruck /dawar/ דבר gebraucht werden (gewesen sein können. bis dürfen), dessen Bedeutungenreichweitenhorizont ebenfalls ‚Wort‘ und\aber zugleich auch ‚Gegenstand/Sache‘ umfasst/enthält; den dazwischen  gemeinten/gesucht-gefundenen Unterschied also relativierend als dennoch, eben insgesamt Gedacht/es, nicht etwa ‚zwingen( können)den‘, enttarnt. – Doch  [‚zu früh gefreut‘, indoeuropäische Rechthaberei, so wie Iwrit-Bevorzuger] auch talmudisch findet sich der Gedanke: G’tt habe (allegorischeInnerraumzeitlichkeit‘ unterstellend/vergottend) zunächst in das Wort, seine Tora, gesehen und – gar gleich in beiderlei Wortsinnen –danach‘ die Schöpfung begonnen, kabbalisiertäh überliefert. Ebenfalls diese deterministisch-freiheitsfeindliche Steilvorlage des, gar/zumal ‚gnostischen‘, ‚Geist‘ der ‚Materie‘ vorziehen/überordnen s/wollenden Versuchs, äh Versehend: Gott menschenartig zu limitieren/zwingen (den vorgeblich offenkundigen ups Fehler/die Dämonie der Schöpfung, zumal/zumindest des/der missglückt-verfehlenden Menschen, ‚religio/zurück‘ …).  [Creazio ex nihilo/אין סוף ermöglicht (zumal dadurch ups vernünftig  handelnde Verhinderung des Eintritts ihrer alternativ/ansonsten drohenden Szenarien) qualifizierte Prophetie, inklusive Deutung/Verwendung von  Apokalyptischem]

 

Des Weeiteren bemerkt immerhin die soziologische Forschung, zumal gesellschaftlichen, Tendenzen/Fehlschlüsse:, Da/Wenn (vergleichsweise ‚offen‘, kontrasierend/eindeutig‘ respektive 'tabuarm' empfunden, äh 'wissend') über und von Etwas (bis Jmand) gerdet, publiziert etc., bis gemurmelt, wird, zu vermeinen (damit/dadurch immer) hinreichend bestimmenden Einfluss auf die ‚dementsprechendenSachverhalte (zumindest/zumeist aber auf die [künftigen] Verhaltensweisen des jeweiligen und/oder sämtlicher [gutwilliger] Menschen) zu haben/nehmen. Prof. Dr. Armin Nassehi, Soziologe; copyright BR-alphaNicht etwa, dass immerhin/gerade das was ‚Politiker‘ und ‚Publizisten‘ (als Teilnehmer sogenannt ‚öffentlicher‘, gar in mancherlei Unterschieden etwa zu ‚wissenschaftlichen‘ oder ‚administrativen‘, Debatten, bis schließlich als Gesetzgeber) meinen, bzw. sagen und schreiben, wirkungslos für die/in den Vorstellungen der ‚Praktiker‘ (vgl. Horst Baier's drei-Ps) sowie jenen der Bevölkerung/en wäre – gleichwohl ist/wird es (so wenig sich z.B. Zeitgeist, Rechtslage, Rechtsauffassungen, Urteil, Moralempfinden und Verhalten entsprechen) kaum, bis nie, deckungsgleich und gerade da bleiben Konflikte zwischen den OrientierungenDenken versus Handelnrelevant.

 

Beide Schülerinnen versuchen Euer Gnaden - hier mehrere Sprachen - zu respektieren

Die drei zentralen sogenannten Wunderwörter (hebräisch MILOT HA-KESSEM – zumindest, bis gar nicht akkein, des Charms) lauten bekanntlich:

 

Danke!

תודה TODA!

Bitte!

בבקשה BeWAKASCHA!

Vergebung!

סליחה SeLICHA!

 

תּוֹדָה (thanks, gratitude; thank you)

בְּבַקָּשָׁה (please, I beg you, kindly interj. gladly; why not , O.K.)

סְלִיחָה (pardon, forgiveness, remittal, condonation; penitential prayer)

 

 

[Gerade die ‘Heilsarmee’ hat es trotz, bis eben wegen, ihres Namens Salvation Army kaum an Versöhnungs- und Vergebungsbemühungen fehlen lassen] Thanks תודה /toda/ Dank, weder immer leicht (vom ‘nächs[s]t[ehend]en’ Begrifflicjkeitenfeld abzugrenzen ) noch stets gleich – und schon gar nicht nur gut bis recht gemeint(e Beziehungspflegeversuche) respective gemacht(er Knicks-Ersatz-Wahrnehmung/en).

להודות

btn_sayit_rtl

v. to thank; confess, admit; plead (law)

 

[Um 1920 knixte diese junge Heilsarmistin bei der Vorstellung ihrer neuen Dienstbekleidung zeitgenössisch brav  erwartbar, bis  angemessen artig]  Request בבקשה /bewakascha/: Das, in einer Schreibweise optisch na klar von rechts her, zweite #hiermassoretisch-bestimmte (unterstreichungsstrichartig aussehende) Vokalzeichen בַ patach ַ  unter dem nun als wet ב gesprochenen otijot erklingt, wie in diesen Sprachen  zumeist  danach, manchen manachmal eher als ups o-Laut, oder wird eben als a-Laut aufgefasst; ohnehin סְלִיחָה verändern sich / Menschen grammatikalische Regeln   – doch zumindest in/von Israel warden Sie verstanden, wie (falsch bis richtig – wem auch immer) es Euer Gnaden mit/bei/um bet-qof-schin  ב־ק־ש bis gar blosem/leerem/hartem ק־ש  (,Stroh’) halten/empfinden mögen.

 

 

לבקש

btn_sayit_rtl

v. to ask; beg; seek, look for; wish


x

בקשה

BTN_SayIt_rtl

nf. request, application, plea, wish, desire, appeal, invocation, obtestation, solicitation, suit, supplication, behest


להקשות

BTN_SayIt_rtl

v. to make difficult; harden,  stiffen, make hard; ask difficult questions; be stubborn


x

להקיש

btn_sayit_rtl

v. to knock, beat, drum; type (on keyboard); infer, analogize; compare


x

להתקשות

btn_sayit_rtl

v. to harden, toughen; find difficult, have difficulties; be cruel


x

קש

btn_sayit_rtl

nm. straw, chaff, mulch


x

לנקוש

btn_sayit_rtl

v. to knock, strike, beat; ensnare, snare


x

הוקש

btn_sayit_rtl

v. be beaten, drummed; typed (on keyboard); be inferred, analogized; compared


x

הוקשה

btn_sayit_rtl

v. be made difficult; be difficult; be hardened, stiffened


x

לקשות

btn_sayit_rtl

v. to harden, solidify, be hard; be difficult


 

 

[]  Excuse סליחה /slicha/ ‘Mögenen Euer Gnaden verzeihen?` Entschuldigen / apology gehört durchaus zu lexikalisch/wörterbüchlich anerkannten Bedeutungsspektrum der semitischen ,Wortwurzel’ ס־ל־ח samech(s )-lamed(s Lernerfahrung/en)-chet(s beinahe Zerrissenheit/en zumal angesichts von Zielereichungsunsicherheiten) – ohne alleine  der/die/das einzige יחיד /jaxid/  sein/werden zu … סלח

 

סליח

BTN_SayIt_rtl

adj. pardonable, forgivable, excusable, atonable, atoneable

לסלוח

btn_sayit_rtl

v. to forgive, pardon


x

להיסלח

btn_sayit_rtl

v. be forgiven, pardoned


x

סולח (>>סֻלַּח)

btn_sayit_rtl

v. be forgiven


 


·         jjjjjjjjjjj

[Das kleine Gedichtbändchen entjält bekanntlich allerlei Dankbarkeiten, ein ausdrücklicher Knicks für seinen Titel hinaus findest sich darin hingegen nicht]Clear text

Knicks und sag danke - allerdings ein Gedichtband von Charlotte JugelWhy do we say: 'Thank you very much' and mot 'Thank you very dreck'? – Ja, warum heißt es eigentlich: ‚denk you very Matsch‘ und nicht ‚Thank you very Dreck‘?

װUnd: «‚Bitte‘ flieg von meiner Lippe!» SaFaH שפה – Noch eines der vielleicht (jedenfalls gegenüber dem ‚seinen zumindest Töchtern ein Beim zum Stolpern zu stellen’) vergleichsweise gnädigen Formulierungs-Ergebnisse, der Denkweise von/in ‚Wunder‘-Begriffen oder Charm קסם quf-samech-mem (charm, enchantment, fascination, captivation, glamor, glamour, lure, ravishment, winsomeness; magic, sorcery, spell, witchery, witching) gar ‚Zauberwörtern‘ (der gar Fremd-Motivation) und der faktischer Rede- bis Verhaltensweise die drei, namentlich sich selbst, dazu abverlangen zu müssen oder zu wollen. – Aber entschuldigen Sie, oder auch nicht: Auf, womöglich für ‚natürlich‘ gehaltene, einen etwa spontan alternativlos überwältigende, authentische Gefühlszustände ver- bzw. angewisen zu sein/werden ist noch weitaus hinterhältigerer Manipulation zugänglich, als womöglich sogar aufgesetzte/instrumentelle bzw. antrainierteum-zu‘ Höflichkeit.

[Ups-Hoppela, wie bitte: ‚Ich entschuldige mich weder für meine Existenz, noch für mein beabsichtigtes Verhalten’? – Meine Bedürfnisse nach, bis Bitten um, zumal Ihre/Eure Vergebung sind/wären, auch deren Gewähr oder Ablehnung bedeuten/betreffen, qualifiziert wesentlich anderes als Schuld-Fragen, gleich gar zu beendigen / aufzulösen / abzuschaffen / zu vergessen?]  װAber: ‚Da/Dann müssen(!) Sie/du (schon, bis sogar ‚bitter schön‘) entschuldigen!‘ Hört/Sieht sich überhaupt (selbst[ distanziert] dabei wer zu?) spätestens wer Nachsicht/en, bis sogar Vergebung/en, einfordert/reklamiert? – Klar kann Macht (wer dies will) auf Worten, Formen usw. bis bestimmten Taten (des/der Gegenüber/s – z.B. ‚Gefühlsäusserungen‘ inklusive) bestehen, und zumal – gar eher willkürlich – darüber bestimmen: wann. bis wem/wofür, sie welche anerkennt oder verweigert – doch eher selten nur mit – zumal all- bis wechselseitig erwünschten Folgen.

 

[/slicha/ סליחה] Wir, jedenfalls ich, vergebe/n, (‚inzwischen‘ / ‚versühnt‘ – zumal nicht gleich, oder nur, ohnehin Geliebten) sogar überraschen mögend, gerne – zumal Fehler!  [Der Vorschlaghammer jedoch:]

Wir entschuldigen hingegen kaum, undװaber wenn, dann keinerlei Verhalten (allenfalls Wesen, namentlich Menschen, die unseres Erachtens unzulänglich bis falsch handelten, oder rher uns bei diesen); zudem vielleicht noch schlimmer wirkend / schockierender: Nichts davon mit Vergessen verwechselnd, oder (durch seine Wiederholung) ersetzend, bis voraussetzungslos (nicht einmal von meiner/unserer Gegenwart) erlösend.  [So richtig heftig geht es bereits bei Verwechslungen, bis Gleichsetzungen, von ‚Erlösung/en‘ mit ‚Vergebung‘, oder gleich gar Bevorzugungen von Errettung / Befreiung – zu Lasten / ganz ohne Vergebung / Versöhnung(stage – Yom Kipur יוֹם כִּפּוּר auf Erden / gar unter Lebenden), her: Hier sind wir bekanntlich so ‚a-sozial‘ uns weder für unsere (zumal Raum bis Resourcen einnehmende, bis ärgern könnende) Existenz, noch für unser (gar von Erwartungen) abweichendes Aussehen bis (in der erfolgten Art und Weise beabsichtigtes, auch ‚Handeln‘ genanntes) Verhalten zu entschuldigen; sondern wir bitten, zumal mit Reverenz auch – allerdings  ergebnisoffen – Euer Gnaden/Sie, um ‚Vergebung von Schuld‘!  Erpressen nicht einmal (unsere/meine, Eure, Ihre, Deine … G‘ttes) Versöhnung / Trennung wegen unserer(!) ausweichlichen / vermeidlich gewesenen (etwa unbeabsichtigten, unachtsamen, missverständlichen, ungeschickten pp. sowie zahlreicherer  weiterer, gleich gar ‚aus- oder beglichener‘ bis sogar irreparablerer) Fehler/Irrtümer (ups-unserer- äh meinerseits) – oder wenigstens/immerjin keine ‚monetären Schuldenerlasse‘ bis überhaupt Haftungsverzicht/e erzwingen s/wollend]  [Eher noch ernsthafter/heftiger, dass (und wie bereits die Vorstellung der Möglichkeit falls) ‚es kein richtiges Verhalten gibt‘, gleich gar kein einziges/singulär(immer und überall korrekte)s da so erwartet, bis immerhin gesetzeskonform/zulässig. – Sondern: In manchen (kaum jemals allen 49, zumeist nicht einmal all den wechselseitig/gemeinsam aktuell reflektierten etwa bis zu fünfzehn modalen davon) Hinsichten, mehr oder minder (vieler Menschen Erachtens/Empfindens) zutreffend / angemessen / duldbar wirkend verwendbare Alternative( Rocklänge)n; die gleichwohl, bis leider, nur zu gerne (gleich gar ‚motivational‘ rechthaberisch, äh) reduktionistisch/vereinfacht … Euer Gnaden ahnen schon länger]

Prompt – zumal/gar bei Verwendungen / Auslegungen Apostolischer Schriften den veritablen Vorwurf tradierend, solch – zumal unbeendbar anhaltende – ‚Vertöchterung / Versöhnung‘ (erinnernd was vergeben, bis wem was, gar warum, nicht) wäre verwerflich nachtragend / irgendwie aufzulösen oder auszusitzen.

 [Wäre denn, gleich gar zuvor, ein zuständiges Gericht zu finden, das auch nur die gewünschte (Rechts-)Auffassung teilt, Euer Gnaden?]

 

 

Gar nicht so wenige Leute, die Vergebung schätzen, und/oder gar mit Entschuldigung gleichsetzen, sind bzw. werden entsetzt, derartige höchste Zwecke, äh sichtbare Ergebnisse, tätiger Liebe nicht (erst) viel weiter oben anzutreffen – was gleich mehrere Grundlagen berührt, bis betrifft.

 

Beachtlich auch falls oder gar, dass wer (und sei es auch angeblich ‚nur‘ anstatt etwa ‚immerhin‘) einen Rechtsanspruch erfüllt bekommt, deswegen nicht notwendigerweise auf jedwede Dankbarkeit zu verzichten hat.  

  [Nein, Macht/Unterwerfung verlangt (nicht einmal immer/jede) weit mehr als mehr oder minder weitergehende, formelle Äußerlichkeit/en, bis ‚Hingabe‘-genannte Ausliferung]

 סליחה Euer Gnaden mögen entschuldigen/verzeihen Eure/Ihre kostbareAufmerksamkeit (hierfür) zu gebrauchen?

Sei-spontan‘-Paradoxien dienen dazu wenigstens aufforderndes ‚Bitten um‘ / ‚Befehlen‘ eine/r gefällige/n/nötigen, gar ‚selbstverständliche/n‘, Erwartung (soweit nicht gleich Schikane/Möglichkeit), wo nicht auch gerade (ups-etwas-kostende) Dank(barkeit/enknicks-peinlichst) zu meiden! Es könne ja wohl nicht angehen, dass/wenn sogar Freunde/Liebende darum gebeten werden müssen: Sich nach des/der Anderen (zumal Frau ihrem) Befinden, Erleben etc. zu erkundigen, oder dies (zumal beu manchem Mann ‚erstmal‘) zu unterlassen – zumal sie spüren, äh wissen, müssten ‚wie es einem geht‘, ‚was jemand gerade braucht‘ etc. pp.; vgl. insbesondere auch die einschlägige Liste der zehn dümmsten Fehler kluger Leute.

 Eher noch weitergehende: ‚Würdest Du mich lieben – würdet Du gern (Knoblauch essen)‘ Denkmuster, äh Empfindungsformen, belegen und illustrieren jenes – gar vorherrschende – summenverteilungsparadigmatische / Opfer-verbrauchs(-Nutzen-Miss-)Verständnis bereits von (verbindlich-uneinseitigen) Partnerschaften, bis sogar (oder eben gerade dem, was für) Liebe (gehalten – an deren Stelle verfehlt gewollt/gesollt – wird).

 

«Der Frosch stellt sich das alles ganz einfach vor, wenn nur die anderen nicht wären, die offenbar nicht so wollen, wie er will. Einfach die Kugel holen, das wird schwierig für den Frosch. Man muss ‚Bitten können‘ und ‚Dankbar sein‘. So lösst sich ein Problem leichter. .... Obwohl nicht jeder Froschkönig auf die Knie fallen muss, und die ‚wahren‘ Märchen weniger albern enden.» (Ergebnis topologischer Erzählungsanalyse; verlinkende Hervorhebungen O.G.J.)

 

Man muss nicht mit Liebe ‚erlösen‘, man kann auch mit/aus Wut ‚erlösen‘. – Zerstörung, nicht zuletzt jene bestimmter, anstatt aller, Ketten, Kriegsgeräte, Grenzen etc. kann Erlösungsmittel sein/werden.  Häufig ist die Schmerzzufügung bzw. Zerstörung eine begrenzte bzw. gezielte und dosierte. Namentlich in der Heilkunst und Medizin zeigt sich zwar die Differenz zwischen konventioneller Behandlung (etwa von Handauflegung über Verbandsanlegung bzw. Drogen- äh Medikamenteneinnahme oder Bestrahlung bis etwa Verhaltens- respektive Denkformänderung) und operativem Eingiff (also etwa von Handanlegung zum ‚Schneiden‘, ‚Klemmen‘, ‚Kleben‘, ‚Nageln', 'Sägen‘ und ‚Nähen‘) weder immer so, dass eines davon schmerzhafter oder besser sein muss noch so, dass es stets und für alles diese beiden Richtungen oder gar nur einen Weg geben müsste bis würde – eben dürfe.  – kk

  Von einem der beiden zusätzlichen Stich-Worte in der dritten Neuauflage des so basalen Lexikon(s) der jüdisch-christlichen Begegnung(en) von J.J.P. und Cl.Th. betont Letzterer, Clemens Thoma in wesentlicher Ergänzung zu(m eher ‚christlichen‘ Sprachgebrauch) Hofknicks - auf Texanisch - als Reverenz der Braut [Immerhin-ups geschminkt maximal möglicher Kotau einer Debütantin im großen weißen Kleid, ohne es zu ruinieren: the so called ‘Texas dipp‘, without a beer] ‚Eschaton/Eschatologie‘: UnterMit ‚Erlösung‘ sei «besonders die von Gott [sic! wenn also auch nicht unbedingt ‚ausschließlich‘, oder ‚ohne, bis nur wider, alle menschenseitige ‚Beteiligung‘? O.G.J.] zu erwartende Endgültige [sic? wenn auch kaum in den Sinnen, ‚dass Sein dem Werden vorzuziehen‘, respektive הויה dies abzuschaffen/zu vernichten wäre/sei?; O.G.J.] und ganzheitliche [sic! im Unterschied wozu, bitte? O.G.J.] Neugestaltung alles Irdischen [sic? soweit/wo – gerade neben, sehr oft ‚übersehener, bis bestrittener,  gar immanenter, ‚Irdischkeit/en‘, nicht auch ‚Erneuerungen/Neuschöpfung der Himmel‘? O.G.J.], weg von aller Sünde [sic! genauer/eher ‚immun wider Ziel-Verfehlungen aller Arten‘, als deren alternativlos determinierte Unmöglichkeit / allmächtig-allwissend totalitär gewaltsame Fehler-Verunmöglichung? O.G.J.], Bedrohung und Not [sic? namentlich ‚innerraumzeitlich‘ ohne ‚Knappheitenbedarf‘, bis gar ohne ‚Krankheiten‘? O.G.J.] hin zur ewigen [sic! semitisch ‚außerraumzeitlich‘ qualifiziert, anstatt immanent/griechisch ‚als sehr lange Dauer‘ deutend, gebraucht/gedacht; O.G.J.] „Endherrschaft von Gott her“ (Dan 2,44f  [vgl. auch Jer. 31, 31-34]) zu verstehen.» Was also/eben durchaus von unausweichlichen Versöhnungsfragen, gleich gar mit gegenwärtig (respektive vorher) Vorfindlichem und damit/daraus Machbarem, zu unterscheiden wäre/bleibt.   Gleich gar nicht deckungsgleich so manch omnipräsenten Drohungen, und deren (Hoffnungen – gar vorzugsweiseLeiden, Lasten, Nutzen maximierenden‘)um-zu‘-Rechtfertigung(sversuchung)en, entsprechend, ‚vom gegenwärtigen Leben erlösend zu befreien‘. «In der „Fülle der Zeiten“ [gar ‚Gleichzeitigkeiten‘? O.G.J.] wird es kein malum physicum und kein malum morale  [sic! wobei, und wovon, auch all die (dreizehn übrigen) Modalitäten nicht auszunehmen / zu ‚übersehen‘ wären; O.G.J.] mehr geben. Als Erlösungsreligionen [sic! doch wohl gerade diesbezüglich, nicht rückwärtsgerichtet wiederherstellend oder Verlorenes zurücksuchend, sondern eher ‚übertreffend vollendend‘; O.G.J. zumindest Judentümmer nicht brav griechisch-lateinisch auf ‚religio‘ oder Theologie bzw. Philosophie reduzieren s/wollend] richten Judentum und Christentum ihr Augenmerk aber nicht nur hoffend auf die Endvollendung und Neuwerdung, sondern auch auf Vergangenheit und Gegenwart. Die Erlösung hat in der Vergangenheit begonnen und leuchtet bei ihrem Vordringen in die [sic? oder aber ‚aus der‘ / ‚von anderswo/auch den Himmeln / außerraumzeotlich her‘? O.G.J. gänige ‚end‘-Begrifflichkeiten wenigstens unendlichkeitsmathematisch hinterfragend bis transzendierend] Endzukunft hintergründig auch in der Gegenwart auf. Christliches Erlösungsbewußtsein [sic!] steht im Konnex zu jüdischen Erlösungserfahrungen und -hoffnungen, da [sic! was weder die einzige, noch die entscheidende Erklärung / Begründung bleiben muss; O.G.J. mit ‚gnostisch‘-denkend bis ‚antihumanistisch / menschenverachtend‘- angehauchten Determinismusverdachtsmomenten,  wie sie teils auch Ka.Ha. und zumal J.N.R. anführen] die Erlösungstat  [sic!] des Juden Jesus sich in Jerusalem ereignete in einer Zeit, da das jüdische Volk [sic!] schwerste Erniedrigungen und Beschämungen seitens heidnischer  [sic!] Besatzungsmächte über sich ergehen lassen mußte. Als jüdischer Märtyrer gab [sic! allerdings ist beides (gar auch ‚innerhüdich‘ und gleich gar doktrinär) strittig: sowohl der Tempus der (zudem vollendeten) Vergangenheitsform; als auch diese Persönlichkeit, welches (gar märthyrerisch gedeuteten), bis singularisierten, Messias / Gotteskbechts, in/als/namens Jeschua; O.G.J. mit J.J.P. u. Cl.Th. daselbst] Jesus sein Leben als Lösegeld „für die Vielen“ hin ( Jes 52,13-53,12). [Gar ‚nicht nur für die, bis anstatt Wenigen/r‘? O.G.J.]

 

Begriffe und Inhalte

Die Rabbinen erklärten die Erlösung [sic! insofern und zumindest von dager ein definitorisch prekärer Oberbegriff, aus einer Reihe gleichrangiger bedeutungsähnlicher, inhaltparalleler anstatt identischer Ausdrücke; O.G.J.]

oft mit Ex 6,6-8: „Sag den Israeliten: Ich bin der Ewige, ich werde euch aus dem Frondienst Ägyptens herausführen

(hôze'tî) [הוצאתי], ich werde euch aus ihrer

Sklaverei befreien (hizzaltî) [הצלתי], ich werde

euch loskaufen (ga'altî) [גאלתי] ,,, ich werde

euch mir zumeinem Volk [sic!] nehmen (laqachtî) [לקחתי] ... und ich werde euch hinein führen (hewe'tî) [הבאתי] in das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob versprochen habe.“  Entsprechend den fünf Verben verstanden die Rabbinen Erlösung als ein Herausführen, Heraus-

- 54 –

holen aus der Unterdrückung, als Befreiung, Loskauf, Annahme

und Hineinbringen an den Ort der Sicherheit  [sic!] und Geborgenheit. Diese fünf Tätigkeiten vollführt Gott selber „mit hoch erhobenem Arm und durch gewaltige Strafgerichte hindurch“. Die drei Verse fanden auch deswegen bei den Rabbinen Beachtung, weil  sie vor dem Auszug aus Ägypten stehen und trotz dem in der Vergangenheitsform stehen. So

konnten sie für die Erlösung in der Vergangenheit und in der Zukunft in Dienst genommen werden: für die erst [‚immerhin‘: O.G.J.] spurenhafte Erlösung und für die [sic! gleichwohl nicht notwendigerweise / nur untätig, passiv, gar beschleunigungsfähig; O.G.J. mit J.J.P.] zu erwartende Enderlösung.

 

Laut yPes 10,1 (37c) sind die vier ersten Verben von Ex 6,6-8 ein Hinweis auf die vier Becher des Zornes, die Gott dem Pharao wegen seiner Weigerung, das Volk [sic! zu der Zeit wohl am eindeutigsten ‚kein Volk‘ im üblichen gänigen nicht-semitischen Wortverständnis suwawe soziologischen Figuration; O.G.J. mit einem Fachausruch von No.El.] Israel ziehen zu lassen, verabreicht hat. Dieselben vier Becher reichte Gott auch den vier israel- und

gottfeindlichen Weltreichen (Dan 2,7).

Mit den Zornesbechern sind somit auch „die vier Heimsuchungen“ (pûranût) [#hier] gemeint, „die Gott den Völkern

der Welt zu trinken geben wird“. Dem gegenüber reicht Gott dem Volk [sic!] Israel „vier Becher des Erbarmens“, d.h.

„vier Becher der Erlösungen“.

 

Mit den fünf Verben aus Ex 6,6-8 ist der Erlösung bezeichnende Wortschatz noch nicht ausgeschöpft. Die wichtigsten Substantive sind yeschu'ā (Heil) [#hier], ge'ûlla (Erlösung) [#hier], pidyôn (Loskauf) [#hier], cherût (Freiheit) [#hier], qez (Ende) [#hier] usw.

Dazu kommen Ausdrücke und Redeweisen, die den Ablauf des endzeitlichen Erlösungsprozesses andeuten: „die Fußspuren des Messias ('iqbôt ham-maschiach) [#hier], die Leiden der messianischen Zeit (chevlê ham-maschiach) [#hier], die Tage (Zeit) des Messias (yemôt ham-maschiach) [#hier], die Endzeit

(‚ātîd lavô') [#hier], die kommende Welt (ha'ôlam hab-ba') [#hier] usw.

 

Anfang und Vollendung der Erlösung

Nach Ps 107,lf. sollen die Israeliten den Ewigen preisen, weil sein Erbarmen ewig währt, denn sie sind „die Erlösten des Ewigen (ge'ûllîm) [], die er aus der Bedrängnis erlöst hat“. Die Israeliten sind also bereits Erlöste, und sie erfahren als Erlöse täglich das Erbarmen Gottes. Das Anfangsdatum der Erlösung Israels ist in der rabbinischen Tradition umstritten: Hat die göttlich initiierte  Erlösung bei der Erschaffung des Menschen begonnen, zur Zeit der Patriarchen, beim Auszug aus Ägypten oder bei der Toraverleihung auf dem Sinai? Mehrere Rabbinen verbinden

den Anfang der Erlösung mit der ersten Stiftung jüdischer Hochfeste zur Zeit des Auszuges aus Ägypten, der Verleihung der Tora und der Wüstenwanderung: Pesach, Neujahr und Versöhnungstag. Im 2. Jh. n. Chr. wurde die Frage nach dem liturgischen Anfang der Erlösung besonders von Rabbi

Eliezer und Rabbi Jehoschua ben Chananja kontrovers diskutiert. Laut bRHSh l10b-1la sagte Rabbi Eliezer:

„Am Neujahrsfest wurde die Knechtschaft von unsern Vätern weggenommen, im Monat Nisan (Pesach) wurden sie erlöst und im Monat Tischri (Versöhnungstag) werden sie dereinst erlöst.“ Rabbi Jehoschua wollte dem gegenüber weiter ausgreifen: „Im Monat Nisan wurde die Welt erschaffen, auch die Väter wurden in diesem Monat geboren und starben in diesem Monat. Zu Pesach wurde Isaak geboren ... Am Neujahrsfest ... wurde die Knechtschaft von unsern Vätern in Ägypten weggenommen. Im Monat Nisan wurden sie erlöst, und sie werden auch im

Monat Nisan endzeitlich erlöst werden.“

Die meiste Zustimmung für den Anfang der Erlösung erhielt der Monat 55 - Nisan, der Monat des Auszuges aus Ägypten und des Pesachfestes. In MTeh zu Ps 107,If (Buber 461) wird dazu Jes 48,11 erwogen; „Um meinetwillen, ja um meinetwillen tue ich es.“

Aus der zweimaligen Beteuerung Gottes wird gefolgert, daß auch die Enderlösung am Pesachfest sein wird.

Gott habe zu Israel gesagt: „Als ihr in Ägypten wart, habe ich euch um meines Namens willen erlöst. Auch in Edom (d.h. unter der Herrschaft des letzten Hauptfeindes Israels) werde ich dies um meines Namens willen tun . . . Wie ich euch in dieser Welt erlöst

habe, so werde ich euch in der kommenden Welt erlösen.“

Wegen der Erlösungsspur von der Erschaffung der Welt bis zur Erlösungsfülle am Ende [sic! das wohl besser treffebder mut dem Begriff ‚Fülle der‘ getroffen: O.G.J. mit Cl-Th.] der Zeiten hatte das Pesachfest schon in vorchristlicher Zeit vier Festgeheimnisse: Erschaffung der Welt, Geburt Isaaks, Fesselung Isaaks auf dem Opferaltar (Gen 22), Auszug aus Ägypten und messianische Enderlösung (vgl. CN 1 zu Ex 12, 42) . Die Juden wurden außerdem liturgisch und homiletisch ermuntert, siesollten an Pesach und überhaupt immer nicht nur die Hoffnung auf die Vollendung der

Erlösung am Ende [sic!] der Zeiten in ihren Herzen nähren, sondern auch die Erinnerung an die Anfangserlösungen in

der Vergangenheit. [Diese doch wohl gleich gar nicht abwertend? O.G.J.] Gott sage zu den Israeliten täglich: „Zu jeder Zeit, da ihr

meiner gedenket, wird mein Inneres für euch aufgewühlt!“ Gott habe „die Israeliten nur erlöst, weil sieseiner Wunder gedachte n ... und er wird zur endzeitlichen vollen Rettung kommen“

( MTeh zu Ps 70, 1ff. Buber 3210 -

Die Enderlösung wird die Anfangserlösung an Dramatik, Glanz und Glück weit übertreffen. I m Anschluß

an Jes 11,11 („An jenem Tag wird der

Ewige seine Hand zum zweiten Mal erheben, um den Rest seines Volkes [sic!] zurück zu gewinnen ... “), heißt es in der

jüdischen Liturgie im Musaf des Sabbats und der Feiertage: „Einer ist unser Gott, er ist unser Vater, er ist unser König, er ist unser Retter (môschi‘enû) [], und er wird sich für uns in seinem Erbarmen zum zweiten Mal vor den Augen aller Menschen hören lasse n, um für euch Gott zu sein.“

 

Die partielle Erlösung

In der Mekhilta zu Ex 15,18 („Der Ewige wird König sein für immer und Ewig”; S. 150f) wird die Ansicht vertreten, die Israeliten seien beim gottgewirkten Durchzug durch das Meer

vor einer Ganzhingabe an den Ewigen zurück geschreckt und hätten dadurch den damals von Gott geplanten vollen Anbruch der Gottesherrschaft bzw. der Enderlösung weggeschoben. Wenn sie damals gesagt hätten: „Der Ewige ist König für immer und ewig“, dann wäre die Enderlösung schon damals im Volke [sic!] Israel Wirklichkeit geworden.

Mit  dem Problem der nur partiell und temporär realisierten Erlösung haben die Rabbinen immer wieder schwer gerungen. In MTeh zu P s 31 (119-121) wird darüber ein Sinn-Dialog zwischen

Gott und Israel geführt. Gott sagt zu Israel: „Ich habe dich erlöst! Ich habe ein Wort gesprochen, und es ist zur Tat geworden! ... Ich . . . habe gesagt, daß ich euch erlösen werde, wie ich euch erlöst habe!“ Daraufhin wenden die Israeliten ein: „Hast du uns nicht bereits erlöst durch die Hände Moses, durch die Hände Josuas, durch die Hände der Richter und Könige? Wir aber sind jetzt zurück geworfen und sind wieder unterjocht! Und wir sind in der Beschämung, als ob wir nicht erlöst worden wären!“ Die letzte Antwort Gottes lautet: „Da eu re Erlösung durch Menschen geschah, und da eure Führung durch Menschen geschah, die

- 5 6 -

heute da sind und morgen im Grab, ist eure Erlösung nur die Erlösung einer Stunde. Aber in der Endzukunft erlöse Ich euch durch mich selbst, denn Ich bin lebendig und immer während! Ich

werde euch eine immerwährende Erlösung für alle Ewigkeiten bereiten!“

 

Nöte vor der Vollerlösung

Seitdem das Buch Daniel mit seinen eindrücklichen Schilderungen der Nöte der Endzeit kanonische Anerkennung

gefunden hatte, und seit dem das Joch der Seleukiden und Römer schwer auf Israel lastete, griffen angsterfüllte apokalyptische Vorstellungen und Phantasien um sich. Kriege, Krankheiten, Unterdrückungen, Zerfall, Abfall von der Religion, Dekadenz der Gesellschaft, Resignation usw. werden dem Kommen des Messias vorangehen. Viele meinten, das Ende der Notstrecke berechnen oder gar mit Waffengewalt [sic! respektive sonstigen ‚Gewalten‘, bis ‚methodisch‘; O.G.J.] herbeizwinge n zu können. Laut Midrasch zum Hohen Lied ( zu 2,7/36c) beschwor Gott Israel, „sich nicht gegen

das Joch der Weltvölker zu empören; und er beschwor auch die Weltvölker, das Joch auf Israel nicht allzu schwer zu machen“. Aber mitten in apokalyptischen Ängsten flammte das Zutrauen

in Gottes souveräne Erlösermacht trotz aller Sünde [sic! ‚Zielverfehlung/en‘, das bestenfalls unglückliche Seins-gefördende Wort taucht so folgenreich erst deutlich später …; O.G.J.] auf, Laut bSan 97b wies

Rabbi Jehoschua im 2. Jh. n. Chr in diesem Zusammenhang auf Jes 52, 3 hin: „Umsonst wurdet ihr verkauft, aber ihr werdet nicht mit Geld erlöst werden.“ Israel sei wegen seine  Götzendienerei „umsonst“ verkauft worden. Wichtiger aber sei der zweite Teil

des Satzes: Israel werde nicht mit Geld erlöst werden: „Nicht durch Buße und nicht durch gute Werke!“" Die Vollerlösung kann letztlich nicht verdient werden. Sie ist ein freies Gnadengeschenk

Gottes nach vielen Leiden und Katastrophen des Volkes Gottes.

 

Erlösung und jüdisch-christlicher Dialog

Es ist auch von christlicher Warte aus unsinnig, ohne Wen n und Aber zu sagen, die Christen seien erlöst, die Juden aber seien noch nicht erlöst. Vielmehr ist die Enderlösung in Judentum und Christentum grundgelegt. Sie ist als Saatgut ins Volk Gottes [sic!] eingepflanzt und wächst dem Tag der Reife und der Früchte entgegen. Die Erlösungstat Christi [sic!]  bedeutet eine Eingliederung und Anpassung an die noch unfertige Erlösungssituation des jüdischen Volkes. Beide Völker [sic! hier erweist sich der eingeführte/geläufige ethnozentristische bis kulturalistische Sprachbebrauch für beiderlei soziokulturelle Figurationen als besonders prekär; O.G.J.] – das christliche und das jüdische – wachsen und reifen nun der von Gott zu schenkenden Erlösungshoffnung entgegen.

Das Neue, Zusätzliche [sic! der Universalismus ist allerdings bereits und gerade der Hebräischen Bibel bekannt, wie J.J.P. unf Cl.Zh. herausarbeiten; O.G.J.] der Erlösungstat Christi besteht zunächst [sic!] einmal in der Ausweitung: Alle Völker [sic? oder gar doch, bis eher mehr oder minder kollektive Personen ungeachtet ihrer Herkunft? O.G.J.] werden in das Erlösungswachstum des Volkes [sic!] Gottes hinein genommen.

Bei seinen Besuchen des Synagogengottesdienstes in Nazaret (vgl . Lk 4,16-30) hat Jesus ohne Zweifel das jüdische Gebet „U-ha' le Zion go'el“ (Der Erlöser wird zum Zion kommen) mitgebetet. In den ältesten Teilen dieses Gebetes heißt es u.a.: „Gelobt sei er unser Gott, der uns zu seiner Ehre geschaffen und uns von den Irrenden getrennt hat, der uns die Tora der Wahrheit gegeben hat und der ewiges Leben in unsere Mitte eingepflanzt hat.

Er möge unser Herz durch seine Tora öffnen und seine Liebe und Furcht in unser Herz legen, damit wir seinen Willen tun und ihm mit vollem Herzen dienen, und damit wir nicht Leerem nach jagen und nichts zum Schrecken erzeugen. Es möge dein Wille sein,

Ewiger, unser Gott und Gott unserer Väter, daß wir deine Gebote in dieser Welt beachten, damit wir würdig werden, zu leben, zu sehen und Gutes und Segen zu erben für die Tage des Messias und für die kommende Welt.“ - Jesus wollte durch sein Leben, Leiden

und Sterben die im jüdischen Volk bereits sprossende Pflanze der Erlösung begießen und aufrichten und darüber hinaus ewiges Leben in die Herzen aller Menschen einpflanzen, damit alle

Menschen dem Tag der Enderlösung entgegen wachsen können.

/ Jesus von Ny/.aret. Judentum. Dialog. Pesaeh.

Sünde und Vergebung.

Literatur: Ä. H i r x h , Israels Gebete, Frankfurt

1921, .187-.191; J. N e u x n e r I W. G r e e n / E . F r e -

r i c l n , Judaisms and their Messiahs at the Turn of

the Christian Era. Cambridge 1997; C. S c i m l e m .

Erlösung durch Sünde. Judaica 5. Frankfurt 1992;

C. T l i m m i (Hrsg.). Zukunft in der Gegenwart,

Wegweisungen in Judentum und Christentum.

JudChr I . Bern 1976; i l e r s . . Das Messiasprojekt,

Augsburg 1994. T

» (Erweiterte 3. Neuauflage 1997,  S. 55-57)

 

Hofknicks - auf Texanisch - als Reverenz der Braut [Ihr dürft Euch erheben Milady. – ‚Männer‘/אדם verfehlen Ziele] «Eschaton / schatologie

 

Gemeinsamer Bezug zum Eschaton

Judentum und Christentum sind endzeitbezogene Religionen [sic!]. Bei beiden bedeutet „die Herrschaft Gottes“ (malkhut schamayim / hasileia lou theou) eine gegenwärtige und eine künftige Wirklichkeit (bes. seit D an 2).

Jeder Mensch , alle irdische Macht, die ganze G eschichtszeit und die Religionsgemeinschaften als ganze gehen  dem universalen Endgericht Gottes entgegen, das zum unverlierbaren Heil

der Menschen und zur Verwerfung der böswillig im Bösen Verharrenden führt. Das Endgericht zu r Belohnung und Bestrafung gehen in der Endphase der Geschichte bedrängende, umstürzend e und auch restaurative Ereignisse voraus, welche die Welt und die Gehichte für den nach tag Endpunkt Geschichte sich vollen Durchbruch schaffenden „Gott alles in allem“ 1 Kor 15, 28) reif und bereit machen, 's der alle diese Erwartungen under gemsseme in ende Begriff hat sich in christlichen Theologie „Eschatoloe“ bzw. die „Lehre von den letzten Tagen“

eingebürgert, #### tag auf jüdischer Seite besonders die Begriffe 'ätid vö (künftig Kommendes) , yöm had-( Gerichtstag) , yöm 'adonay (Tag Ewigen) , ###^ f , v (End e), 'acharit hayim (End e der Tage) entsprechen [sic!]. ###

Neuen Testament und im rabbinischen Judentum kommen eschatologische Vorstellungen besonders in ####eichn issen zum Aus druck, ####n allem Anfang an war Gott für die

Ilten ein Gott auf Zukunft hin 2 8 , 1 0 - 2 2 ; E x 3 , 1 4 ) . Im Zeitalter der Apokalyptiker hielt die israelitische Zukunftshoffnung eine spezielle Zuspitzung und Ausweitung. Weil innergeschichtliche Hoffnungen (z . B .

auf die Restauration der Davidsdynastie) gescheitert waren und weil die Bedrängnisse seitens der hellenistischen Okkupationsmächte zum Abfall oder zum Tod vieler Juden führten (D an 9, 11; 1Makk1; Mt 24, 37-42), entstand eine erregte Hoffnung auf den möglichst bald ostentativ, endgültig und umstürzend in die Geschichte eingreifenden Gott, der den Verfolgten und Gestorbenen eine neue postm ortale Existenz in seinem nach- und über-endzeitlichen Reich  [sic!] verleihen wird.

 

Irdische Endhoffnungen

Im Zusammenhang mit den über Raum und Zeit hinausgreifenden eschatologischen Hoffnungen entstanden Vorstellungen über Szenarien, die sich vor, beim und nach tag Übergang ins Endreich  [sic!] Gottes abspielen werden. Dabei ging es nie nur um Sachverhalte, sondern vor allem um das Verhältnis der

sich in der Vorendzeit wissen den Gemeinden zu den erhofften radikalen und alles Bisherige übertreffenden

Neugestaltungen. Man erhoffte sich im Zusammenhang mit dem eschatologischen „Umbruch der Z e i ten“" (3 Sib 158) u. a. die Einsammlung der zerstreuten Israeliten {qihhüz galuyiöt: J es

27, 13; 60, 4; E z 37, 15-28; Joel 4, 1f u. ö.), den Aufbau des zerstörten Landes und die Wiederherstellung von dessen Fruchtbarkeit und Prach  (J es 26, 1-4; Jer. 30, 17-20; Hos 14, 5-7), die Durchsetzung der monolatrischen israelitischen Gottesverehrung bei allen Völkern, Stämmen und Nationen

(D tn 6, 4; Sach 14, 9; Dan 6, 26-28; vgl. Mt 8, 5-13 par; Röm 9-11; 1 Kor 15; Offb 7), den Neubau Jerusalems als

Wohnstatt Gottes, die Erneuerung des

- 61 -

 

Priestertums, das Hineinströmen der Heiden nach Jerusalem (Jes 60), die Neuerrichtung der Herrschaft Davids, die Befreiung von Fremdherrschaft und die Rückkehr vieler Abtrünniger (Achtzehngebet; 'ä/ ( ' « H - Gebet; O fb 20-22). Dieses Szenarium blieb für die jüdisch e Geschichte prägend bis zum

neuzeitlichen modernen Zionismus, der das Schwergewicht auf die Usnverzichtbarkeit der irdischen, israel- und

jerusalembezogenen Enderwartungen legte.

 

Jenseitige Endhoffinmgen

Das Judentum bezeugte zu allen Zeiten aber auch überirdisch-jenseitige eschatologische Hoffnungen. Im rabbinischen Schrifttum wird betont, die kommende Welt werde alle irdischen Endhoffnungen weit überragen (PesK 22, 3: Gleichnis von der Rückkehr des Gatten: Thoma / Lauer 260-262). „Diese Welt (ha-'ohim haz-zeh) gleicht einem Vorraum, der zur kommenden Welt

(ha-'olam hah-liä) hinführt. Rüste dich im Vorraum, damit du in den Speisesaal eintreten kannst” (Av 4, 16).

In „dieser Welt!, so die weitreichende rabbinische Auffassung, herrschen Ungerechtigkeiten, Unterdrückung, Not, Tod. In der „kommenden Welt“ dagegen werden weder Tod noch Leid, noch

Ungerechtigkeit, noch Einengung, noch Haß sein, sondern nur  [sic!] Gottes Liebe und vollendetes unverwelkliches Menschenglück. So heißt es in bBer 17a: „In der kommenden Welt gibt es weder Essen noch Trinken, noch Handel, noch Vermehrung. Vielmehr sitzen die Gerechten mit ihren Kronen da und erfreuen sich am Glanz der Schekhina.“ Hineingeschoben zwischen diese und die kommende Welt wurde bereits in rabbinischer Zeit die messianische Zeit (yemöt ham-maschiach).

Bisweilen wurde diese Zeit eher jensei tig, d. h. zur kommenden Welt gehörig, verstanden (y Ber 1, 6). Meistens jedoch wurde die messianische Zeit diesseitig-endzeitlich verstanden, Mose ben Maimon verhalf der zweiten Ansicht zum Durchbruch.Schon in talmudischer Zeit war man in bestimmten Kreisen darauf bedacht,

keine körperlichen Vorstellungen mit der kommenden Welt in Zusammenhang zu bringen. In bSan 99a heißt es: „Alle Propheten prophezeiten nur über die messianische Zeit. Über die kommende Welt aber heißt es: ,Kein Auge hat es gesehen, kein Ohr hat es gehört außer dir, o Herr‘“ (J es 64, 3; vgl. 1 Kor 2 , 9). Für Mose ben Maimon war es bei der Erwägung dieses Spruchs wichtig,

daß es „in der kommenden Welt weder einen Körper noch eine körperliche Form gibt” (Mischne Tora, Buch des Wissens, Hilkhotteschu  a8) . Es konnte sich aber weder die Auffassung, man könne von der kommenden Welt nichts sagen, durchsetzen, noch die maiitio-nidische Aussage von der absoluten Geistigkeit. [Insofern ohnehin eher ein hellenistisch/griechisches Scheinproblem; O.G.J.] Der Hauptgrund für die Opposition dagegen war die Auffassung von der in der kommenden Welt stattfindenden Auferstehung zur Belohn ung und Bestrafung. Der ganze Mensch, bestehend aus Leib und Seele, müsse belohnt oder bestraft werd en (bS an 91a: Gleichnis vom Blinden und

vom Lahmen).

 

Neutestamentlicher Eigenweg

In der Predigt Jesu von der Endherrschaft Gott es herrscht ein eigentümliches Nebeneinander von Gegenwärtigkeit und Zukünftigkeit sowie Diesseitigkeit und Jenseit igkeit. Einerseits

heißt es: „ Die Zeit ist erfüllt, die Herrschaft Gottes ist nahe; kehre tum und glaubt an die Frohbotschaft“ ( Mk 1, 15); es gehe jetzt darum  ins Reich Gottes einzugehen (Mk 9, 47); dies sei

- 62 -

identisch mit: ins Leben eingehen (Mk 9, 43). Anderseits wird das schlechthin selbständige, unverfügbare und unberechenbare Kommen der Gottesherrschaft betont (Mt 24, 32 - 42; Lk 17,

22 - 37). Es ist eine neutestamentliche Wesensaussage, daß in Christus [sic!]  die Endherrschaft Gottes grundgelegt und dargestellt ist und daß an ihm vorbei kein Heil in der Endherrschaft Gottes möglich ist (Joh 14, 6; 1 Petr 2, 1-10).

Die im Leben, Tod und in der Auferstehung Christ i zum vollen  [sic! ohne Wider- und Rückkehr-Topologien? O.G.J.] Ausdruck gekommene Endherrschaft Gottes wächst und entfaltet sich von ihm her zur letzten „ Fülle der Zeiten“ (Röm 11, 25-36; 1 Kor 15, 20-28; 1 Petr 1, 3-7). 

 

Jüdisch-christliche Bedeutung

Beim letzten Endpunkt der Menschheitsgeschichte, wenn alle und alles ins Endreich [sic!]  Gottes übergehen werden,

wird es keine jüdisch-christliche Konkurrenz vortag ### „ Gott alles in allem“ geben. Im Anschluß an I Kor 15, 28 bemerkte Franz Rosenzweig (1876-1929): „An diesem Punkt, wo Christus  [sic!] aufhört der Herr zu sein, hört Israel ### auserwählt zu sein; an diesem Tage verliert Go ####« den Namen, mittag ihn

Israel alle in anruft: Gott. Bis zu diesem Tage aber ist es Israels Leben, diesen ewigen Tag in Bekenntnis und Handlung vorweg zu nehmen, als ein lebendiges Vorzeichen dieses Tages dazu stehen, ein Volk von Priestern, mit tag Gesetz durch die eigene Heiligke i t den Namen Gottes zu heiligen“ (Briefe  Bd. I , I 3 4 f ) . Das H in s c h a u e n , H a r r en und Zu g e h e n auf das Es c hat o n ist für Juden und Christ e n g l a u b e n s – und leben s b es t i m m end . Alle religiösen R i s s e und alles mensch l i c h e Ungenüg e n w e r den i m Es c hat o n in Gott auf g e h o b e n sein . Von d a h e r w e r den auch die jüdisch - christlich e n G l a u b e n s d i f f e r e n - , E e n r e l a t i v .Von e in e m r i g o r ist i s c h e n es c hat o l o g i - s c h enden k e n k an n j e d o c h auch e ine  e f a h r aus g e h e n : B es t i m m t e jüdische T e x t e e r warte n n u r e in e jüdLsche R e c h t f e r t i g ung i m Es c hat o n , während die Weltvölker s c h e i t e r n ( v g l . P es K 2 1 , 3 ; T h o m a / L a u e r 2 5 2 - 2 5 6 ) . Ä h n l i c h r e d en christlich e T e x t e d a von , daß n u r e in e christliche Rechtfertigungstattf in den wird . E in es c hat o l o g i s c h es Den k e n ist n u r d an n für alle zum S e g e n , wen n m i t tag 'älenü-Gtbex e r warte t wird , daß alle Mensch e n ohne k o n f es s i o n e l l en und volk s m ä ß i g e n U n t e r s c h i e d schließl i c h zu r An b e tun g des N a m e n s des Gott es Israel s g e l an g e n w e r den und d aß dies e r Gott auch fähig und w i l l e n s ist , a m End e „alle Übeltäter der Welt zu s i c h zu b e k ehre n " (ähnlich Rom 1 1 , 2 5 - 3 2 ) . Für die jüdisch – christliche B e g e g n ung ist f e r n e r der z w a r v e r s c h i e den a k z e n t u i e r t e , aber d o c h g a in d - s ä t z l i c h e K o n s e n s w i c h t i g , d a ß die es - c hat o l o g i s c h e n H o f f n ung e n s i c h n i c hat auf bloße J e n sei t s h o f f n ung e n r e d u z i e r e n l a s s e n , daß sie viel mehr m i t i r d i s c h e n Ender w a r tun g e n v e r b unden b l e i b

e n . Schließlich h a b e n Juden tum und Christ e n tum die Auf g a b e , zu b e k e n n e n , daß das Eschaton nicht errechnet, nicht h e r bei gedrängt und nicht verdie nt werden kann ( g e g e n Z e l o t e n und K r e u z f a h - r e r tum ) . Die Ender f ü l l ung der G es

c h i c h t e ist e in G es c h e n k Gott es.

/" Apokalypliic; Auferstehung; Bibel; Christus/

Christologie; Gott; Messias; Neues Testament;

Reich Gottes; Schekhina; Unsterblichkeil; Zionismus.

Literatur: L Jacob.t. Herrschaft Gottes / Reich

Gottes (Judentum), in: T R E 15, Berlin 1986,

190-196; H . Kessler. Sucht den Lebenden nicht

bei den Toten. Die Auferstehung Jesu Christi in

biblischer, fundamental-theologischer und systematischer

Sicht, Düsseldorf 1985; F. Rosenzwein.

Briefe und Tagebücher. 2 Bde. hrsg. v. R. Rosenzweig

/ E . Rosenzweig, Haag 1979; R . S c h n a c k e n b

u r g (Hrsg.), Zukunft. Zur Eschattilogie bei Juden

und Christen, Düsseldorf 1980; C. T h o m a /

S. L a u e r (Hrsg.). Die Gleichnis.se der Rabbinen.

Erster Teil; Pesiqta deRav Kahana (PesK), Einleitung,

Übersetzung, Parallelen, Kommentar, Texte,

Bern 1986. T

» (Erweiterte 3. Neuauflage 1997,  S.)

 

  

Hofknicks - auf Texanisch - als Reverenz der Braut

[Respekt, weder ersetzen könnend, noch hinreichend ausdrückend / repräsentierend? תודה]

Danksagungen, bis Preisungen, zumal für/wegen, oder aber zumindest anstatt, Erlösung/en sind/werden nur allzu gerne bestenfalls überzogen.

 

J.J.P. ‚Es lehrten unsere Meister‘

«Als die jüdischen Gebetsformeln noch flüssig waren und nur die Reihenfolge der Gebete und ihre Inhalte, aber noch nicht ihr voller Wortlaut, festgelegt waren, da leitete einmal ein Mann den öffentlichen Gottesdienst in der Anwesenheit des Rabbi Chanina.

Der Mann begann das Hauptgebet in folgender Weise:

Gelobt seist Du, Herr,

unser Gott und Gott unserer Väter,

Gott Abrahams, Gott Isaaks und Gott Jakobs,

großer, allmächtiger, furchtbarer,

prächtiger, starker, ehrfurchtgebietender

kräftiger, gewaltiger, gewissenhafter

und verehrter Gott!“

Rabbi Chanina wartete, bis der Mann damit fertig war, und sprach zu ihm:

„Bist du nun endlich mit den Preisungen deines Herrn zu Ende? Sieh mal, wenn Moses nicht selbst im Deuteronomium 10, 17 geschrieben hätte, daß Gottgroß, allmächtig und furchtbarist und wenn die Männer der Synagoga Magna diese drei Attribute nicht für den Gebetstext angeordnet hätten, dann dürften wir noch nicht einmal diese drei Attribute im Gebet erwähnen.

Du aber leierst stundenlang göttliche Attribute her!

Das läßt sich mit dem Fall eines Königs vergleichen, der einen Schatz von Millionen von goldenen Denarii besitzt. Und nun kommen Menschen daher, die den König preisen, weil er silberne Denarii besitzt. Wäre denn das keine Beleidigung für den König?“

ach b. Berakhoth 33 b; vgl. B. Megillah 25 a»

 

(Jakob J. Petchowski S.22-24; verlinkende Hervorhebungen O.G.J.)

 

Orestes V. Trebeis, Herausgeber:

Nationalökonomologie

 

»«Ein [sic!] Wort zuvor […] VI.

Zu danken habe ich ielen. Ich nenne jedoch keinen69 [Zwei Ausnahmen muß ich jedoch machen. … Übersetzer… und … Auswahlberater …]!

Da sich auch in den Wirtschaftswissenschaften – ein weiteres Beispiel der Vertrocknung – die multiple choice breit macht, möge der [sic!] Leser sich einen ihm gefälligen Schlußsatz aussuchen (bitte zutreffendes ankreuzen):

 

„Verbleibende Fehler gehen –um eine geläufige Wendung abzuwandeln – voll zu ihren (der Ratgeber) Lasten. Nicht zuletzt habe ich meiner Frau zu danken, die wie mein Hund, der [kaum allein; O.G.J.] auf manche Spaziergänge verzichten mußte – einen großen Teil der sozialen Kosten dieses Buches getragen hat“70.

 

„ . . . Schließlich möchte ich auch meiner Frau danken, die meine gelegentlichen Geistesabwesenheiten geduldig hinnahm und während der Zeit, in der ich an diesem Buch arbeitete, ihre Ansichten über die Qualität wirtschaftlicher Vorhersage  taktvollerweise für sich behielt“71.

 

„ . . . Frau Hannelore ... schließlich tippte nicht nur, in mühevoller Arbeit das Manuskript, sondern sie forcierte auch seine Fertigstellung mit der Drohung, sie werde kündigen, wenn das Buch nicht bald abgeschlossen würde. So nehme ich lieber noch bestehende Mängel des Manuskriptes in Kauf – und die mögliche Pointe des Kritikers, ich hätte es vielleicht doch besser auf die Kündigung meinet  Sekretärin ankommen lassen sollen.“72.

 

 

Mai 1991            O.V.T.»

 

Nur verlinkende und ‚[eckig-verklammerte]‘-Kürzungen bis  Hervorhebungen von O.G.J.; Druckunterschiede und Wahl-Icons im Original, Fußnoten mit Quellenangaben daselbst.

 

 

 

 

:

 

Hofknicks - auf Texanisch - als Reverenz der Braut [] «Gleichnisse

 

Umschreibungen und ein Beispiel

Im neutestamentlichen [sic!]  und im rabbinschen Verständnis sind Gleichnisse von Bibelerklärern und Predigern #gestaltete Kurzerzählungen mit einer Pointe (rabbinisch Chidilusch: uner warte te Neuheit, überraschende Wendung der Erzählung), die Offenbarungsinhalte [sic!]  verständlich, anregend machen und in einem neuen Licht erscheinen lassen sollen. Das Gleichnis hat zwei Ebenen: die Ebene der profanen Erzählung (Ma.uhal. parcdxde, Rhema, Bildhälfte) und die Ebene der Offenbarung  [sic!]  (Nimschal, Sachhälfte, Thema, das Gemeinte und Geforderte). [vgl. PaRDeS-Mnemowort-Lonzepte bis Kommunikationsmodelle; O.G.J. mit der Deiutungsbedarfsthese aller Interaktion/en überhaupt]

In der rabbinischen Tradition gilt König Salomo als erster großer Gleichniserzähler und ###-deutendies wird besonders aus ####C an t1,  : P r o v 1 , 1 , und Koh 12, 9 heraus gelesen. Laut ShirR 1 , 8 erzählte Rav Nachman folgendes Gleichnis : „Gleiche in e m großen Palast mit vielen Türen. Jeder, der in ihn eintrat, ging von der Türe an den falschen Weg, Da kam ein Kluger, nahm eine Schnurspule und befestigte sie für den Rückweg an der Tür. Nun konnten alle eintreten und den Weg mittels der Schnur an der Spule f in den . So : Bevor Salomo kam, konnte kein Mensch die Worte der Tora im rechten Verständnis erschließen. Als aber Salomo kam, begannen alle die Tora zu interpretieren.“

Ein Gleichnis soll tag nach die Tora „begehbar“ machen und sie der religiösen Gemeinschaft praktikabel und plausibel vorlegen. Damit wird das Gleichnis zu einem literarischen Ereignis und eine mhermeneutischen Schlüssel zur Weitergabe der Tora. Die

Pointe imer wähnten Gleichnis ist die vom Klugen angebrachtes chnurspule. Das Beispiel macht auch deutlich, daß die Gleichniserzähler bei der Wahl ihrer Bilder und Metaphern ausein em Pool schöpften, der durch aus auch mit giechisch-hellenistischen Vorstellungen und Ideen durch tränkt war, diesie tag Zweck des Gleichnisses unterordneten.

- 7 0 -

 

Jesus und die Rabbinen

Jesus war einer der frühesten großen Gleichniserzähler. Er ist damit auch ein prominenter Vertreter der frühen jüdisch-religiösen Literaturgeschichte.

Die ca. 40 jesuanischen Gleichnisse woll endie Offenbarung handhabbar machen . Das wichtigste Stichwort des Gleichniserzählers J es u s ist das R e i c h Gott es . Es bein h a l t e t bei i h m mehr e re A s p e k t e der O f f e n b a r ung Gott es , b es o n der s aber die praesentia Dei mitten i m Volk Gott es und in der Mensch h e i t s o w i e das H in e in w a c h s ender von Gott wir k s a m An g es p r o c h e n e n in seine Herr l i c h k e i t ( v g l . b es . das Gleich n i s v o m Sämann [ M t 1 3 , 1 - 9 . 1 8 - 2 3 p a r | ; das Gleich n i s v o m F i s c h n e t z [ M t l 3 , 4 7 - . 5 0 ] ; das Gleich n i s v o m großen G a s t m a h l [ M t 2 2 , 1 - 1 4 p a r ] ; das Gleich n i s von den z e h n J ung f r a u en [ M t 2 5 , 1 - 1 3 ] ; das Gleich n i s [ E x e m - p e l ] v o m r e i c h e n M an n und v o m a r m e n L a z a r u s [ L k 1 6 , 1 9 - 3 1 ] u s w . ) .Auch u n t e r den R a b b in e n g a b es g r o ße Gleich n i s e r z ä h l e r Die h e r v o r r a g end s t e n u n t e r ihn e n wir k t e n i m 2 . - 5 . J h . in G a l i l ä a : R a b b i M e i r R a b b i L e w i,

R a b b i B e r e k h y a , R a b b i Y o c h an an b a r N a p a c h a u . a .

Insgesa mt gibt es über 2000 rabbinische Gleichnise . Ca . 380 davon s ind von Thoma / Lauer / Ernst in drei Bänden k r i t i s c h e die r t und in t e r p r e t i e r t w o r den .

Die Frühphase der r a b b in i s c h en Gleich n i s s e w a r i m I . und 2 . J h . Die k l a s s i s c h e ( a m o r ä i s c h e ) P h a s e w a r b es .im 3.-5. Jh . D a zu ist ( in den s p ä t e r en M i d r a s c h w e r k e n ) die aus g i e b i g espätp h a s e v o m 6 . - 1 1 . J h . ( als o bis in s f r ü h e Mitte l a l t e r h in e in ) h in zu zu n e h m e n . Dies e E in t e i l ung ist e in e r e in z e i t l i c h e . Q u a l i t a t i v h o c h s t e h ende Gleich n i s s e k o m m e n in alle n g e n an n t e n P h a s e n v o r Die jüdisch e T r a d i t i o n hat das s t e t s n e u e Gleich n i s e r z ä h l en bis h e u t e n i e v e r n a c h l ä s s i g t . Die K a b b a l a und der C h a s i d i s m u s q u e l l e n g e r

a d e zu über von viel f ä l t i g e n Gleich n i s e r z ä h l ung e n und - d e u tun g e n .

 

Ch ristlich -jüdische Relevanz

Die jüdische und die christlich e Religion leben im starken Maße von der Erzählung und von der Erinnerung (zikkaron, memoria). Bei der e l i g i o n e n lassen sich weder auf Dogmen noch auf die Halakha reduzieren, wenn auch die . sebeiden Elemente nicht bei seite geschoben werden können. Christentun und Juden hat t e n s i c h s e l b s t und i h r e m Gegenüber s t e t s viel zu erzählen.

Durch Gleichnissesind sie einander n ä h e r g e k o m m e n .

Erzählungen sind in jeder Gene  ation n e u zu g es t a l t e n . I h r m o der n e r p a r a d i g - m a t i s c h e r H a u p t in h a l t ist die v e r g an g e n e und g e g e n w ä r t i g e E n t twei ung s u

n d F e in d s c h a f t s g es c h i c h t e i m L i c h t der O f f e n b a r ung Gott es . E r f o r der l i ch ist e in e E r z ä h l k u l t u r die V e r g an g e n h e i t , G e g e n w a r t und Zu k u n f t i m B l i c k p u n k t hat . Die r a b b in i s c h e n und j es u an i s c h e n Gleich n i s s es in d in i h r e m K e r n ö k u m e n i s c h und in t e r k u l t u r e l l . Sie b i l d e n mündliche T r a d i t i o n e n , die das Wir k e n Gott es für die j e e i g e n e Z e i t r e k l a m i e r e n . I h r e Brückenfunktion soll t e g e r a d e in der Z e i t n a c h tag H o l o c aus t k r e a t i v w a h r g e n o m m en w e r den .

/ Aggada; Jesus von Nazaret; Midrasch; Reich

Gottes.

Literatur: P. I X u h u t n i x f ! ' Rabbinische Gleichnisse

und das Neue Testament, JudChr 12, Bern 1988;

H p . Emst. Dieschekhina in rabbinischen Gleichnissen,

JudChr 14. Bern 1994; ß . Flus.ser. Die rabbinischen

Gleichnisse und der Gleichniserzähler

Jesus, I.Tcil: Das Wesen der Gleichni.s.se. JudChr

4. Bern 1981; I ) . S t e r n . Parables in Midrash, Narrative

and Exegesis in Rabbinic Literature. Cambridge

Mass. 1991; C, T h o m a / S. U i u e r / H p

E r n . i l . Die Gleichnisse der Rabbinen. 3 Bde.. JudChr

II). 13.16, Bern 1986 1991.1996: B . H . Y o u n n .

Jesus and His Jewish Parables. Rediscovering the

Roots of Jesus' Teaching, New York 1989. T

» (Erweiterte 3. Neuauflage 1997,  S.)

 

[] „“

 

(Sp. Und erweiterte 3. Neuauflage 1997,  S.)

Dankbarkeit und insofern recht (anstatt popularisierte/interessiert) verstandene Demut ziehen Intuitivität an (immerhin sogenannte 'Selbst-', genauer Alleinherrlichkeit schließt gegen s/Sie und von ihr ab – [un]bekanntlich eben selbst aggressiv zu deutender Tymos/JeTZeR drunten, überhaupt Unternehmertum, nicht notwendigerweise): „Gerade wenn man Erfolg gehabt hat, und das nicht nur feiert, sondern reflektiert, dann stellt man immer wieder fest: 'Ja, da haben doch viele [gar mehr als nur duldend: O.G.J.] geholfen. Da waren viele; die mich unterstützt haben, die mich gefördert haben, die mich beschützt haben, die mir den Weg geebant haben.' Und je mehr man dieses innere Bewustsein [sic!] der Dankbarkeit - das ist mehr ein Gefühl [eine nicht nur inner, also vieldeutig und vielfältig (atatt eindeutig und scharf fokusiert) ausstrahlbare, Einstellung bis Haltung; O.G.J.] - dieses Bewustsein der Dankbarkeit in sich pflegt und kultiviert [sic! Eher 'zivilisiert'? O.G.J.], das ist ein schöner Närboden für Intuition. .... Zusammenarbeit ist immer in erster Linie Wertschätzung: 'Ich muss [sic!] es [mir und/oder] dem anderen zutrauen.'“ Was gemeinschaftlich, gar gesellschaftlich [O.G.J.] zu kultivieren wäre, so dass andere erkennen: "die wissen worauf's [immerhin ihnen] ankommt. Werte haben heißt ja 'ich weiß worauf's ankommt.'" Auf allern Ebenen [interaktiver, hirachischer, inhaltlicher pp. Arten] zu wissen [sich sogar bis eher darauf zu verständigen? O.G.J.] was passieren soll und was nicht passueren dürfe. (Götz Werner)

 

Allerdings sind und werden Skepsis und gar Zweifel gleich gar 'nachträgliche' / wissbarkeitssensitive und qualifizierte anstatt totaöitäre Formen selbst von Vorsicht und Revision inklusive – ausgerechnet hier, im Hochschlosslügel geradezu zwischen Dasein und Erfahrung, weder undankbar, noch schlecht – und gleich gar nicht in Abrede zu stellen. Die/der Menschenheit verdankt diesen – es sind und bleiben ja selbst und gerade – Achtsankeiten Vieles, nicht Alles und auch nicht nur Gutes, doch und also sind s/Sie entgegen massiver, bebachbarer anderslautender Irrtümmer, vis Behauptungen – nicht der böse Feinmd des Vertrauens/(Glaubens sondern sein (qualifiziert aufgehobenes) Korrektiv der dennoch Hoffmung bis bedingungslosen Liebe - und schlichter Vertragsnotwendigkeiten mit Verbindlichkeiten (also Schulden im Unterschied zu 'Sündenschuld') und Verlässlichkeitsbedürfnisse.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unterm AHaWaH-Saal der gar qualifizierten Liebe

MiLoT Ha-KeSSeM ‚Wunderwörter‘-Halle: SeLiCHa! ToDa! BeWaKaScha!

E.B. Gegenrechnung noch vor Theodize-Problem. (Vgl. auch was ein und das ebenso schreckliche Ereignis einer Notlage/Katastrophe ‚vor 1755 und danach‘ bzw. unter nicht mechanistischem Weltbild (‚Not lehrt beten‘) und im Bann bis Wahn des/der Menschen den vollständigen, deterministischen Überblick zumindest über die ‚Sphäre der Natur‘ zu bekommen bis zu haben ‚auslöst‘/Anlass bietet)

 

 

 

Entschuldigung versus Verzeihung

Zu den, eben nicht nur drunten, so besonders wirkmächtigen der basalen Unachtsamkeiten gehören die analoge Verwechslung bzw. univoke Gleichsetzung

vom einlößenden bis erlösenden Ende einer (gar jeden spezifischen? - **wie auch immer näher zu bestimmenden vorgeblichen und/oder tatsächlichen) Schuld

mit

dem Vergeben und/oder Verzeihen (zumal ausgerechnet auch noch als gerade deren Erlass bzw. Streichung, vorzugsweise als Fehler, aus der Erfahrung. - Also in der Rauschsphäre mehr oder minder äquivalenter von Leistung und Gegenleostungver- bis gefangen).

Ein zumindest protestantisches wenigstens Missverständnis, namentlich der Übersetzung in's Griechische und aus Begrifflichkeiten besonders der 'Vater-unser-Bitten' bzw. satisfaktionstheoretischen Erlösungsverständnisses nicht zuletzt des späten Augustinus, in der neuzeitlichen Geistesgeschichte, zumal der Ökonomie des Christentums mag - gar mitursächlich äh schuldhaft - daran beteiligt sein/werden.

The graceful apology - nicely timed and sincerely, meant - is a curtsy to civility, a gesture that helps people put up with each other, and keeps the little hassles within tolerable bounds.

 

Ja, ich, wir – bis gerade G-tt – vergebe/n und verzeihe/n selbst sich/uns/mir respektive ausgerechnet Ihnen/Euch, durchaus auch (sogar monetär unbezifferbare) Schuld/en, zuzmal erlassend. – Nein, weder erfolgt solches (gar inklusive möglicher Vertöchterungen und Versöhnung) bedingungslos / voraussetzungsfrei ohne Vorbehalte, oder etwa ständig (namentlich aus/als Liebe oder Opfer) andauernd, noch irgendwie (zumal rein einseitig), irgendwann von selbst / deterministisch automatisiert; gleich gar nicht als/durch Entschuldigung / Sündenerlass, oder (zumindest vergessender) Löschung/Vergehen des Geschehenen / qua Vernichtung (ziel)verfehlender Erfahrung, bis magisch-wundersamer Versetzung an den rechten Ort, was – hinreichend genau genommen – weder qualifiziert eint, gar gleich macht, oder (etwa karmatisch oder wi[e]dergeährend) erneuert / repariert, noch jemand/etwas vollendet.

 

Eines der entscheidenden Gegenteile von Dank bzw. Dankbarkeit ist übrigens nicht so sehr Undank - sondern (die - masslose/unbedingte) Gier (bekanntlich durchaus mit Begierden verwandt - und keineswegs verzichtbar oder völlig schlecht bis anzuschaffen).

Regel Nr. 18 sei: Es ist besser um Verzeihung zu bitten, als um Erlaubnis.

Mache Leute erzählen/messen und fühlen ja, dass Mimik oder nonverbale Kommunikation weniger Täuschungspotenziale mit sich brächten als etwa Wortsprachen, - Wir beobachten jedoch, dass selbst bicht-spontane, unautentische Versuche etwa zu Lächeln (aber auch traurig oder wütend auszusehen) durchaus einen, kleinen aber immerhin nachweislichen Effeckt auf die eigene (ja durchaus auch ansteckungsgefährliche) Gefühlslage haben. Der quasi - zumindest spiegelneuronake - Trick mit der Grundeinstellung 'Dankbarkeit' - namentlich für das wofür/worüber, man es autentisch sein kann (also eben nicht notwendigerweise/verkrampft bzw. spontan erzwungenfür das, gar jeweils Spezifische oder allgemeine, Übel) - weißt noch größere Potenziale auf - aber lässt sich noch weniger erzwingen/verordnen, als angemessene dosierte Gesten bzw. höfliche Form(ulierung)en.

 

Zugleich ‚nebenan und etwas tiefer‘ bemerkte immerhin Machiavelli, dass ‚Macht zu haben‘ dadurch charakterisierbar sei, ‚sich nicht entschuldigen zu müssen‘ (Der Fürst). Was es ja nicht notwendigerweise erleichern muss, dies zu tun.

Der gar formelhafte bis ritualisierte Gebrauch von Worten und Gesten (Behavioremen überhaupt) kann - nicht zuletzt durch inflationären bzw. entwertenden Gebrauch - verkommen, indes ist der Anspruch, dass ihre Einsparung durch reine ihnen gar entsprechende Geistes- oder 'wenigstens' Körperhaltung zuersetzen bis bereits ausgeglichen sei kaum einzulösen/erfüllbar. - Auch beleidigt ein Zuviel an Höfkichkeit niemanden (ohne es ausschließen/verhindern zu können), während sowohl ein Zuviel wie ein Zuwenig an Formen sehr belastend sein/werden kann bis muss.

Auch die /(einseitig vorleistende bzw. einggehaltene) Logik der, gar der goldenen zumindest aber, Rezipozitätsregel sorgt eben weder dafür, dass 'wer sich entschuldigt' auch entschuldigt wird, noch dafür, dass sich deswegen überhauot keine Konsequenten (insbesonderesogar gerade ausgerechnet entschuldigten Verhaltens) ergeben. Nur weil die Entscheidungsbastion (namentlich des und der Anderen) von hier aus nicht (gleich gar nicht absolut vorher)zu sehen ist, muss janicht auch die ganze Burghofseite der Fasade des Handelns an und von diesem Schloßflügel ignoriert werden.

 

Kausalitätsfanatiker – also, namentlich zeitgenössische, Menschen – sind/werden oft so bemüht, die (sie gar ultimativ erzwingende) Bedingung/Voraussetzungen für Vergebung zu finden, dass sie es versäumen sich und anderen zu vergeben.

Weitere, besonders wirkmächtige Irtümmer bis Fehler liegen hier in/an den omnipräsenten Verbindungen respektive Verwechslungen von Vergeben und Vergessen – den wohl zuverlässigsten Vorrausetzungen für Lern- und Erinnerungsversagen überhaupt (also für weitere solche  und aueh andere Ziekverfehlungen). – Womöglich war oder ist mit der, aorachlich bis didaktisch bestenfalls unglücklichen, Vorstellungs-Verbindung (von Vergeben und Vergessen) etwas anderes (als noch ein Verzicht auf / Abschaffungsversuch des Futurum exactum /ZaCHoR wirklicher Weltwirklichkeit[en]) gemeint - nämlich etwa. sich und/oder dem/den anderen Verfehlungen und erst recht Verletzungen nicht (für immer anklagend und Entschädigungen bis Rache nzz. Entblößende Demütigungen verlangend) nach zu tragen / vor zu halten, duese (gar bereits denkmöglichen, virtuellen) schlechten/bösen Verhaltensweisen nicht zum Anlass für unendliches bis absolutes Misstrauen gegen sich/andere oder immerhin wider diese Person/en zu nehmen, respektive manche zumal wohlgemeinte (oder belehrende) Varianten mehr.

 

Nicht einmal das Beenden von Beziehungen bzw. Vermeiden künftiger Interaktionshandlungen mit seinen sogenannten ‚Schuldigern‘ (gleich gar und gerade im nicht-monetären, partnerschhaftlich wechselseitigen Sinne. respektive nach diesbezüglichem Ausgleich im Rechtsfrieden) taugt als Beleg gegen Vergebung (auch nur auf einer beteiligten Seite). Und hier trifft sogar auch einmal der Umkehrschluss zu: Auch noch so freundschaftlicher Umgang miteinander ist kein gültiger Beleg für duch Freiwilligkeit qualifizierte Vergebuung – sondern kann immerhin ein Zeichen/Ausdruck akzeptierter/anerkannter (durchaus rational angeratener, insbesondere auszudrückender bis allmählich zu übender, gar anstatt 'nur' bzw. spontan so empfundener pp.) Entschuldigung sein/werden.

 

 

Zu den bestenfalls Missverständnissen über und von ‚Entschuldigung‘, bekanntlich nur allzu gerne mit Vergebung interveriert, gehört: dass sie (beide) mit Vergessen verbunden bzw. zu erledigen sei(en). Vorstellungen, die zwar bereits/spätestens mit jenen Wirklichkeitskopepten des Vorfindlichen (OLaM bis OLaMoT) konfligieren, die ein Futurum exaktum anerkennen (so dass überraumzeitliches Bewustsein/werden Ereignisse eher umfasst und mehrstufig aufhebt, eben qualifiziert repräsentiert, als sie vernichtet; vgl. etwa die Denkform auswischbarer Aufzeichnungen als bis anstatt deren Handhabung, der sich etwa Paulus sich griechisch, zur Veranschaulichung der alternierenden Umgangsangebote G'ttes mit gar Ihren Zielverfehlungen äh 'der Sündenvergebung', bedient); vor allem aber wird das Vergessen (das nicht Erinnern AL ZaCHoR von Erfahrung, namentlich anstatt ihrer präsenten Deutungsreflektion, womöglich anstatt ganz irritationsfreier Geborgenheit in abgeschlossenem Sein) zum Lernverhinderer/Reproduktionsanführer - gleich gar wiederholte Ereignisse bis 'charakterliche' Muster von Verhalten betreffend.

Eigentümlich bis verräterisch ist ja auch, dass bzw. wo und wann einem Vergessen durchaus – sogar von jenen Personen, die gerne hätten, dass wir/jemand ihnen vergibt/vergeben bzw. Kritik ersparen würde – übel genommen wird.

Sich (bis jemanden) zu entschuldigen findet nicht nur die gesamte Bewertungspalette von ‚Schwäche‘ bis ‚Stärke‘, sondern ist weit darüber hinaus und darum herum bedeutsam – ‚selbst‘/sogar wo es vorgeblich und/oder erzwungen erfolgt ist es wirksam; doch bleiben seine Wechselwirkungen auch da nicht frei von Ambivalenzen, wo es sowohl authentisch wie aus Einsicht in Irritationen oder gar Schädigungen erfolgt (was im Unterschied zur Überzeugung vieler Leute keineswegs dasselbe ist/wird).

 

 

«Wo lassen sündigen?» so wurde etwa auch Paul Chaum Eisenberg von einem Rabbinerkollegen gefragt und habe geantwortet: «Das besorge ich ganz allein.»

Na klar war oder wird auch mit darauf angespielt, dass manche Leute sich vom/n Anderen, sprich exemplarisch von Nichtjuden, helfen (namentlich etwa jenen nicht Untersagtes erledigen) lassen, oder etwa am Schabbat Zeitschaltuhren einzusetzen trachten; und gemeint ist insbesondere, dass ja allerlei Antriebe bis Gründe für Regelverstöße (zumal für 'klein' oder gar 'leicht' erklärte bzw. gehaltene) spräche, gar für durchaus absichtliche, angenehme, pragmatische etc. pp. (vgl. auch die gar universelle Einsicht, dass 'Not kein Gebot kenne' - inklusive des omnipräsenten Nachschlags der Debatten darum bzw. Unterstellungen 'wie echt oder drängend' diese tatsächlich ... Sie wissen schon - auch um die Häme, dies anderen 'Kulziten'/Ethnien zu bestreiten bzw. sie zielgerichtet zu überfallen).

Die 613 Ge- und Verbote der zudem so gerne ‚Gesetz‘ genannten, rabbinischen Halachah-Tradition, des überlieferten Judentums sind auch insofern ein wichtiges Beispiel sogar durchaus lustvoller Normerfüllung bis MitZWoT, da sie - und dies bereits (letztlich wohl durch Belehrungsverzicht belegt und allenfalls von Judenfeinden bestritten) eingeräumter massen - gerade nicht alle allgemeinverbindlich für alle und von allen Menschen (janicht einmal alle Geschlechter, Berufsgruppen pp. im Judentum) gleich gefordert sind/werden.

Mizwot - zutreffend auch 'gute Taten' genannt und dennoch damit nicht einmal hinreichend beschreiben, geschweigedenn getan.MitZWoT eher mit, gar heilige, 'Verpflichtungen' oder auch 'guten Taten' zutreffend übersetzt.

Denen - den ganzen respektive jeweils aktuellen Rechtsordnungen - durchaus gegenüber und insbesondere (eher auch) darin (denn nur 'dazu') ausdifferenziert ist/wird 'der harte bzw. innere/innerste Kern (des Ethischen)' [Abb. Nusschale?] von je nach Formulierung etwa '('Noas') sieben bis zu ('dekaöohischen' respektive 'hamurabischen' oder etwa 'weltethischen') zwölf' eine vernünftigerweise bis interkulturell konsensfähige - in ihrer Notwendigkeit dadurch bedingte, dass überhaupt gegen sie verstoßen wird - Grundlage von (zumal zwischenmenschlicher) Koexistenz der/von Lebenwesen. -

Die in (der einen): ‚Liebe deinen Nächsten wie bis als Dich selbst‘ zusammengedacht gesehen werden kann.Es lehrten unsere Meister. Rabbinische Geschichten. Freiburg i.B. 1979. Was übrigens gerade Anhängern von Reinkernationsvorstellungen nicht leichtfertig abgesprochen werden muss, da gerade sie final aus ‚Andere schädigenden Daseinszyklen‘ heraus zu kommen trachten; und da Barmherzigkeitsvorstellungen und insbesondere Verzweckungspraktiken wider sich, und auf Kosten seiner selbst, ... Sie/Dero Gnaden wissen wohl schon.

[jer-mitzwot.html: Von den 613 zu dem einem gar universalistischen [Es lehrten unsere Meister; J.J.P.]

 

Nicht exklusiv, und zugleich keines der vielen mehr als systemisch minimal

(etwa in Formulierungen der sieben noachidischen, doch inhaltlich universellen Grundregeln des Ethischen oder zumindest des Rechts)

koexistenz-notwendig, ist hingegen ein dennoch wichtiger Anlass für das überhaupt Bemühen des und der Menschen um gar eigene Besserung (respektive Heilung bis Vollendung der Weltwirklichkeiten TiKuN HaOLaM) - die Überzeugung bis Erfahrungsgewissheit, dass G'tt uns - 'immerhin' oder 'zumindest' unter Bedingungen bis gar im qualifizierten Sinne gnädig - vergibt.

Geheimnis - eine, hier gar verratene, Inselgruppe der Erfahrungswelten

Gibt es allerdings (oder findet/gebraucht jemand), entgegen durchaus verbreiteter, vielerhoffter und immerwieder versprochener Behauptungen und Lehren - insbesondere der Substitutionstheologie oder 'Alles-wi((e)der-gut-Machung/Werdenss'-Vorstellungen (namentlich durch Schöpfungswirklichkeitsauflösung) -

keine universellen Generalmittel zur (vom GriechischenGriechisch: Hockey - Wettbewerbsöogiken der Verzweckungher) ‚Aus-X-unggenannten, doch rest- und spurlos gemeinten/verstandenen, Löschung von Zielverfehlungen aus allem wirklich geworden sein Werdendem (dem Futurum Exaktum) fientischen Geschehen (gar mittels insbesondere heteronomistisch bzw. motivational so omnipräsenten Ausgleichs-Praktiken wie: Watschenmädchen/Prügrlknaben, Sündenbock respektive Schuldige bis Ersatz-Opfer-bringen äh töten – aus dem was, namentlich von asiatischen Denkformen herrüber zum Schloss unserer Wissbarkeiten, gerne ‚Karma/Kismet‘ oder ‚Schicksal‘ bzw. ‚speicherbewusst‘ genannt wird),

werden wir Lebewesen G'tt und (zumindest) anderen Menschen/Wesen

·         selbst jenseits bzw. abgesehen von und gerade nach

·          (Rück-)Zahlung/Ableistung privatrechtlicher bzw. öffentlichrechtlicher Schulden, Gebühren und Dienstbarheiten,

·          Verbüßung von strafrechtlichen Sanktionen respektive auch bei (ja gar manchmal durchaus - in hinreichender anstatt in absoluter Weise - möglicher) Einhaltung aller sieben noachidischen 'Grundgebote' des Ethischen (Hoffens) plus der lokal gültigen je zeitgenössischen Rechtsordnung(en),

·          ja sogar der Erbringung von: zweckbedingter Arbeitsleistungen und Nächstenliebe, z.B. Wohhtaten / Almosen / Fürbitten, Achtsam- bzw. Freundlichkeiten (auf/für was 'gesund', 'natürlich', 'ökolpgisch', 'fair gehandelt', 'sozial ausgewogen', 'kultur- bzw. religionsverlräglich / traditionsgemäß', 'political correct', 'gendergerecht' oder etwa 'unprovokativ' pp. sei) und (gar dabei bis so Anderheiten qualifiziert respektierende) Höfkichkeiten, über das (gleich gar professionell) angebrachte Mass hinaus,

·          und selbst bis gerade der Heilung/Vollendung der Welt TiKuN OLaM bzw. der (gar 'persönlicher') Weisheit(svervollmitnung) zu -

so Manches, im versäumt- und verfehlt-habenden Sinne, an jener Gerechtigkeit 'schuldig geblieben', die wir 'droben'/jedenfalls vor/bei G'tt haben sollten - i/Ihrer (und zumal unserer eigenen) durch Freiheit qualifizierter- und riskannterweise eben auch ausbleiben könnender, Vergebung und/oder Verzeihung, eben Euer Gnaden / Formen der Gnade durchaus drunten bedürftig - sein.

 

Zwischen der Wirksamkeit bzw. dem Gewicht des verbalen und des nonverbalen Gebrauchs der drei Behavioreme/Verhaltensweisen ist kaum grundsätzlich zu entscheiden. Doch genügt entschuldigendes, bittendes und dankendes Denken bzw. Reden allein noch nicht als, oder auch ‚nur‘ für, jede Tat.

Wohl noch besonderere Eigentümlichkeiten – und zumindest daher wohl auch Bedeutung/en weist das (mit dem) Entschuldigen auf: Wie geht das eigentlich? Was ist oder wird möglich?

Jemanden zu entschuldigen ist ja einerseits so etwas wie das Übermitteln einer Verhinderung bis zur (mehr oder minder stichhaltigen) Begründung respektive Erklärung einer Abwesenheit, die zumindest persönliche, namentlich emotionale, Nachteile oder gar (Veränderungs-)Aufwendungen etwa für eine 'Gast-gebende' Person betreffen. Weitererseits geht es dabei um ein Verhalten häufig auch ganz anderer Art das einen - nicht notwendigerweise auch einen bezifferbaren, gar dann besonders großen – Schatten bis Schaden hinterließ ,um dessen Handhabung es nun (vielleicht bzw. auch) geht. Wobei charakteristischerweise selbst und gerade der/ein ökonomische/r Ausgleich oder Ersatz nicht hinreichen (bereits sein Versuch eventuell sogar zusätzlich beleidigend sein) kann.

Mehr noch als die Bitte um Entschuldigung – wie auch immer sie aussehen, bis vorgetragen werden, mag – ermöglicht, will oder ist ja deren Gewährung mehr/ bzw. noch etwas anspruchvolleres als ein Kommunikativer Akt (und sei er immerhin das rituelle Aussprechen der ‚Absolve‘-Formeln, selbst am geheiligten Ort).

Besonders gerne mit Entschuldigung vermischt bis vertauscht werden Schuld(en)erlass, Verschweigen, Vergessen, Ignorieren und Vergebung, die es kaum sein, und nicht einmal immer werden, können.

 

Entschuldigung – gar/gerade jene für das eigene Dasein muss weder so frustriert noch so totalitär ausgeschlossen sein, werden, bleiben wie der tieferliegenden Fuchslocjbastei zorning-stolzer Impetus nahe legen kann, der dem/der anderen (möglichst verborgen nullsummenparadigmatisch scharf) die Tauglichkeit abspricht. Insbesondere Gesellschaft, in erweiternder Verschärfung der Fragestellung gegenüber Gemeinschaften, versucht bzw. hat Ignorierungsmöglichkeiten und Cooperationsnotwendigkeiten ihrer Angehörigen untereinander zu regeln.

 

Hofknicks - auf Texanisch - als Reverenz der Braut Entschuldigung bitte – die Braut lässt i/Ihren besten Hofknicks und Dank bestellen!

Dabei, dennoch und also sind alle drei ‚Wunderworte‘, bzw. gar qualifizierte Haltungen (die diese Begriffsfelder nur/immerhin repräsenteiren), keineswegs zweckfrei und sind, gar besonders wirkmächtige, Anreize, die nicht über die reziproke und selbst in ihrer Asymmetrie wechselseitige aufeinander Bezogenheiten des Tauschhandels erhaben sind/werden.

Nur sind/werden manche bis zu viele Leute bekanntlich davon überzeugt: Respekt bestehe, und äußere sich, in demjenigen unmittelbar benachbarten Verhalten, das jemand (respektive vorgeblich bis tatsächlich sogar jeder Mensch – meines bis unseres aktuellen Erachtens) erwartet, bis (und sei es auch noch so ausdrücklich oder heimlich) verlangt. – Auch nicht gerde wenige Menschen sind (gar daher – zumal situativ) der, gar irrigen, Aufassung bzw. in Versuchung tieferliegend durchzusetzen, dass entweder das (namentlich des/der Anderen) Affizieren ‚draußen‘ drunten oder die soziale bis tauschhändlerisch verzweckende (eigene bzw. fremde) ‚innere‘ Beeinflussbarkeit das/von Übel seien.

 

 

Wir vermögen durchaus manche Missetaten von Menschen, insbesondere an/gegen uns, zu vergeben – ohne die dazu entschuldigen, oder gar vergessen machen/lassen, zu müssen, oder auch nur zu dürfen.

 [Sorry – oder auch/gerade dies nicht]

 

 

 

 

 

 

Weiter zur nächsten EinrichtungVorher Verhaltenn

Werdensturm

Hof

Bedürfnishallen

 

Übersicht zum Übretsichtsplan der Anlage

Ihre Burgführerin mit stehts befragbarem Todesadler ist bereits da(bei ...) ; Es gibt Menschen, die es nicht notwendigerweise böse meinen, sondern die Böses tun – und das sind nicht immer 'nur' wenige.

 

Weiter Zwiegespräch Weiter zur nächsten Einrichtung

Sinnturm

AHaWaH

 

Sie haben die WahlWahlmöglichkeit Ist sieschwarz-weiss, unsere Welt, oder doch eher blau?

 

Einladung auf die Burg - Invitation to the castle 

 

 

Einladung auf die Burg - Invitation to the castle 

 

 LaMeD leitet an - es selbst herauszufinden

Maind-maps - Gedanken-'Karten'
Mind-MAPs

 Moreland's Royal Girl's School and Academy - coat of arms

Bücherberg (mountain of books) weiter zu Litaratur u.a.
Quellen - only in German

 

 

 

 

 

Unsere Venedig Flagge - Sonder HP

 

Flagge Israels - Sonder HP

Jerusalems Flagge - Sonder HP

 

 

Unsere AlHambra Flagge - Sonder HP

 

 

Weltraumansicht (montiert) -> Projekt Terra

Goto project: Terra (sorry still in German)
Zum Projekt: 'Weltübersicht'

zu Ursprungsfragen 

 

 

weiter zu O.J.'s ständigen Projekten
 

to actual projects (German)
Zu den aktuellen Projekten

Comments and suggestions are always welcome (at webmaster@jahreiss-og.de)

Kommentare und Anregungen sind jederzeit willkommen (unter: webmaster@jahreiss-og.de)

 

 

 

 

 

 

 

zu O. & G.J.'s Homepage 

to OGJ's home page
Zur OGJ-Homepage

email an uns senden - send us an email

 

 

 

 

zu StarOffice HP 

by Olaf G. Jahreiss, all images - apart form advertising - on these pages are (if not noted otherwise) by courtesy of 1&1 puretec, fortunecity, marketsoft, StarOffice or our own. - last modification / zuletzt geändert am 12/Tishrei/5780.